Anschlag in Wien - Schuldirektor im Burgenland kämpft gegen Kündigung

Nach Facebook-Posting

Anschlag in Wien - Schuldirektor im Burgenland kämpft gegen Kündigung

Rechtliche Schritte gegen "unverhältnismäßige" Entlassung nach Facebook-Posting.

Der nach einem Facebook-Posting zum Terroranschlag in Wien entlassene Direktor des kirchlichen Gymnasiums Wolfgarten in Eisenstadt will gegen seine Kündigung vorgehen. Laut Medienberichten hat der ehemalige Schulleiter seinen Anwalt beauftragt, rechtliche Schritte gegen die Diözese Eisenstadt einzuleiten. Er wolle zumindest seine finanziellen Ansprüche gewahrt wissen.
 
Der entlassene Schuldirektor erachtet demnach die Entlassung als "unverhältnismäßig" im Vergleich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, wird sein Anwalt zitiert. Der Schulleiter soll unmittelbar nach dem Terroranschlag von Wien vergangene Woche "Terror in Wien! Refugees welcome!" auf seiner Facebook-Seite gepostet haben, woraufhin er zunächst suspendiert wurde.
 
Nach der Suspendierung seien weitere Fakten an die Diözese herangetragen worden, die eine Entlassung rechtfertigen würden, teilte ein Sprecher der Diözese am Donnerstag mit. Über Details zu diesen Entlassungsgründen wollte man vorerst keine Stellungnahme abgeben.
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