80 Urlauber
 in Todesangst

Bremsversagen

80 Urlauber
 in Todesangst

Die 42-jährige Chauffeurin blieb cool und schaffte es, den Bus ohne Bremsen zu stoppen.

Todesangst statt Urlaubsgaudi – 80 Ski-Urlauber waren in einem Omnibus am Donnerstagnachmittag von der Talstation der Mölltaler Gletscherbahnen auf der Innerfaganter Landesstraße in Richtung Spittal an der Drau unterwegs.

Am Steuer die erfahrene Chauffeurin Daniela L. (42). Während der Bergabfahrt wollte die gebürtige Magdeburgerin zurückschalten, doch es blieb beim Versuch. „Das ging aber nicht und plötzlich konnte ich auch nicht mehr bremsen“, erinnerte sich die Wahl-Kärntnerin am Freitagnachmittag im ÖSTERREICH-Gespräch. Der blanke Horror für die Lenkerin und die 80 Passagiere. Der Bus wurde immer schneller, doch die Bremsen funktionierten nicht.

Bus auf Feldweg gelenkt und im Schnee gestoppt
„Es war wie ein Albtraum“, schilderte die 42-Jährige: „Mich schaudert es immer noch, wenn ich daran zurückdenke.“ Doch die Lenkerin reagierte auf dem Höllenritt goldrichtig. Sie schaffte es, den Bus unter Kontrolle zu halten und auf einen verschneiten Feldweg zu manövrieren. Dort stauchte es das Fahrzeug zusammen, es wurde durch den Schnee gestoppt. Bei dem außernatürlichen Bremsmanöver wurden insgesamt fünf jugendliche Fahrgäste verletzt.

Lenkerin wird nach Crash psychologisch betreut
Die Lebensretterin am Steuer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock und muss psychologisch behandelt werden werden.

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