Leonie

Afghane missbrauchte 16-Jährige in Wiener Wohnung

Leonie-Täter in 3. Vergewaltigung verwickelt

Wieder steht wegen einer Vergewaltigung eines Teenie-Mädchens (auch) Sahel S. im Fokus. 

Wien, NÖ. Gegen vier Afghanenen wird im Zusammenhang mit dem Tod der 15-jährigen Leonie aus Tulln, die heuer in einer Wiener Wohnung getötet wurde, ermittelt. Vier Verdächtige sitzen deswegen in U-Haft. Das für den Prozess alles entscheiddende Gutachten, wie der Teenie zu Tode kam, wird für die nächsten Tage erwartet.

Derweil wurde bekannt, dass einer der involvierten mutmaßlichen Täter, ein 23-Jähriger notorischer Dealer, der jetzt auch eine offenen Gefängnisstrafe von 24 Monaten wegen einer geschlechtlichen Nötigung und Körperverletzung an einer jungen Frau in St. Pölten im Mai 2020 absitzen muss, in einer dritten Causa auftaucht:

Zeuge und Stress. Bei einem Prozess gegen einen weiteren Afghanen (22), der am Montag angeklagt war, eine 16-Jährige in seiner Wohnung ins Badezimmer gedrängt und vergewaltigt zu haben, trat der Landesmann Sahel nämlich als „Entlastungszeuge“ auf, der das Opfer dorthin gebracht hatte und jetzt aussagte, dass gar nix passiert sei: Er und das Mädchen wären höchsten drei Minuten dort gewesen und sie „hatte Stress wegen Schulden. Ich hab gesagt, sie soll relaxen.“

Der Angeklagte meinte nur trocken, es habe keine Vergewaltigung gegeben – die 16-Jährige habe ihn küssen wollen, er habe das nicht gewünscht. Ein dritter Afghane war an dem Tag ebenfalls noch in der Wohnung. Die Verhandlung wird im Dezember fortgesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung. 



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