Dolezal

Feuer-Alarm an Bord

Horror-Flug: Kult-Filmer Rudi Dolezal in Todesangst

'Ich war froh, dass ich noch lebe', kommentiere Regisseur Dolezal seine Erlebnisse.

NÖ. Turbulenzen ist Kult-Regisseur Rudi Dolezal durchaus gewöhnt. Er ist Vielflieger, pendelt mehrmals im Jahr zwischen seiner Heimat in Purkersdorf und den USA hin und her. Doch was dem preisgekrönten Filmemacher jetzt in einem Airbus A 380 der Lufthansa passierte, war eine Premiere, auf die der 61-Jährige gerne verzichtet hätte.

Dolezal fürchtete am Weg nach Miami um sein Leben, als es an Bord Brandalarm gab. Es passierte mitten über dem Atlantik, der Airbus mit Dolezal und Begleiterin im hinteren Teil des Fliegers war bereits drei Stunden in der Luft. „Wir haben eine Feuermeldung aus dem Cargo-Raum, können diese noch nicht verifizieren. Wir drehen um, machen vermutlich eine Notlandung in Paris“, sagte der Pilot durch.

Kaputte Heizung löste den Alarm aus

Hektik brach an Bord aus, Passagiere reagierten hysterisch: „So schnell kann alles vorbei sein, mir ist irrsinnig der Reis gegangen“, sagte ­Dolezal, der zuvor einige Tage mit Partnerin Martina Reuter in München verbracht hatte, gegenüber der NÖN.

Das Flugzeug kehrte schließlich nach München zurück, wo es ewig dauerte, bis die Passagiere aussteigen durften. „Aber ich habe mir nur gedacht, Hauptsache, ich lebe noch“, sagt der Filmemacher. Ursache für die Umkehr war übrigens ein schadhaftes Heizelement an Bord.



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