NÖ: Selbstmord bei Verhaftung

Betrugs-Verfahren

NÖ: Selbstmord bei Verhaftung

Gegen den 54-Jährigen war ein Verfahren wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs anhängig.

Unmittelbar vor dem Zugriff der Polizei hat sich ein 54-Jähriger heute, Freitag, in seinem Haus im Bezirk Bruck an der Leitha erschossen. Wie die NÖ Sicherheitsdirektion berichtete, sollte der Mann, gegen den ein Verfahren wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs anhängig war, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Korneuburg festgenommen werden. Sein Haus war Ende März versteigert worden.

Hausdurchsuchung
Als die Beamten zur angeordneten Hausdurchsuchung anrückten, öffnete der Gewerbetreibende aus dem Bereich EDV- und Informationstechnik nicht, so dass ein Schlüsseldienst gerufen wurde. Die Polizisten durchstreiften das Haus und stießen in der Mansarde auf eine versperrte Tür.

Selbstmord
Als die Polizeibeamten anklopften und den Mann aufforderten, die Tür zu öffnen, hörten sie den Knall eines Schusses. Daraufhin brachen sie die Tür auf - und fanden den Gesuchten tot vor.

Die Kriminalabteilung Niederösterreich übernahm die Tatortarbeit. Die Überprüfung der Hand des Toten ergab, dass er den tödlichen Schuss auf sich selbst abgegeben hatte. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an.

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