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Zwei Tote bei Flucht vor Zivilstreife

Todes-Raser postete irre Videos vor Crash

Der 24-Jährige flüchtete auf seinem Motorrad vor einer Zivilstreife und krachte in einen Scooterfahrer – beide starben. 

Schock in Linz. Am Mittwochabend ereignete sich ein schockierender Unfall in Linz, der zwei Todesopfer forderte. Der 24-jährige Kfz-Techniker P. F. – ein amtsbekannter Verkehrsrowdy – flüchtete auf seinem Motorrad vor einer Zivilstreife und rammte dabei einen Scooterfahrer (26). Beide wurden bei der Kollision so schwer verletzt, dass sie an der Unfallstelle starben. Der Biker hatte zuvor mehrere Kreuzungen bei Rot überfahren und war mit hohem Tempo vor der Streife davongerast. 

© fotokerschi.at
Kollision auf der Flucht vor Zivilstreife: Zwei Tote
× Kollision auf der Flucht vor Zivilstreife: Zwei Tote
Das Unfall-Wrack: Eine Yamaha R6 Fiat und ein Tier Scooter.

Gegen 22.30 Uhr überholte P. F. einen anderen Biker rechts und beschleunigte stark, als ihn die Zivilstreife bemerkte. Dabei sei er wohl mehr als 100km/h gefahren sein. Die Beamten fuhren P. F. – mit Blaulicht, allerdings langsamer – nach. Der 24-Jährige missachtete daraufhin mehrere rote Ampeln und fuhr mit hohem Tempo durch die Stadt, bis es an einer Kreuzung zum Crash kam. 

Scooterfahrer in Kreuzung gerammt

Der 26-jährige Scooterfahrer fuhr gerade bei Grün in eine Kreuzung ein als er vom Biker gerammt und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Der Motorradfahrer rutschte gegen ein abgestelltes Auto. Die Polizisten sahen den Unfall nicht direkt und als sie ankamen, versuchten sie die beiden Zweiradlenker wiederzubeleben – allerdings ohne Erfolg. Beide starben noch an der Unfallstelle.

Raser mit renntauglichen Motorrad unterwegs

Der 24-jährige Todes-Raser P. F. ist amtsbekannter Rowdy, hatte keinen Führerschein mehr und war mit einem renntauglichen Motorrad – einer Yamaha R6 Fiat – unterwegs. Mit diesem Modell wurde der Rennfahrer Jorge Lorenzo Weltmeister. Die Yamaha R6 soll bis zu 255 km/h zugelassen sein. P. F., der der Tuning-Szene zugerechnet wird, hat die Maschine aber (siehe Videos oben) auf knapp 300 km/h getuned. 

Todes-Raser postete irre Videos vor Crash

Vor dem Todes-Crash stellte der 24-jährige Biker noch Videos von irren Fahrten mit seiner Yamaha R6 auf Instagram. Dabei ist er etwa bei einem Wheely auf einer Autobahn zu sehen. In einem anderen Clip rast er sein Motorrad bei 299 km/h über die Straßen (siehe Videos oben)

Mit der Tuning-Szene gibt es im oberösterreichischen Zentralraum immer wieder Probleme: Trotz regelmäßiger Planquadrate und vieler Strafen kommt es immer wieder zu entsprechenden Treffen samt illegalen Rennen.



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