Betrunkene verpetzte Sohn & Ehemann versehentlich bei Polizei

In vino veritas

Betrunkene verpetzte Sohn & Ehemann versehentlich bei Polizei

Ihr lockeres Mundwerk entlarvte nicht nur den 13-Jährigen als Ladendieb, sondern auch den illegalen Aufenthalt ihres eigenen Mannes. Er wurde daraufhin gleich festgenommen.

Äußerst redselig zeigte sich eine betrunkene 45-Jährige, die von der Polizei in der Nacht auf Sonntag in Salzburg nach einer Ruhestörung nach Hause chauffiert wurde. Während der Fahrt erzählte sie von ihrem 13-jährigen Sohn, der ein Langfinger sei. Der Ehemann der Kroatin halte sich zudem illegal im Land auf. Bei der Wohnung angekommen, prüften die Beamten die Beschuldigungen. Diese stellten sich offenbar als richtig heraus, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung.

Die 45-Jährige wollte spät abends Habseligkeiten aus der Wohnung ihres Ex-Freundes holten und läutete bei diesem Sturm. Nachbarn fühlten sich gestört und riefen die Einsatzkräfte. Nach Zureden der Beamten beschloss die Kroatin, ihre Sachen erst am Tag abzuholen. Damit die Frau trotz ihrer erheblichen Alkoholisierung sicher nach Hause kommt, fuhren sie die Polizisten im Streifenwagen heim.

Bei einer freiwilligen Nachschau im Zimmer des Sohnemannes fanden die Beamten hochpreisige Kleidungsstücke. Der 13-Jährige behauptete daraufhin mehrfach, ein Freund hätte diese gestohlen. Dessen Name konnte er jedoch nicht nennen. Auch eine Kontrolle der Personendaten des 48-jährigen Ehemannes, der mit in der Wohnung war, bewies den illegalen Aufenthalt im Land. Eine zu Hilfe gerufene Streife nahm den Mann daraufhin fest.
 

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