Alpen-Drama: 27-Jähriger in der Nacht tot aufgefunden

Bei Wanderung abgestürzt

Alpen-Drama: 27-Jähriger in der Nacht tot aufgefunden

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Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten unternahm am 28. Juli 2020 alleine eine Wanderung und wird nur wenige Stunden später tot aufgefunden.

Rohrmoos-Untertal, Bezirk Liezen. Ein 27-Jähriger dürfte Dienstagnachmittag, 28. Juli 2020, bei einer Wanderung abgestürzt sein. Er wurde am Mittwoch gegen 0:30 Uhr im Bereich des "Alpinsteiges Höll – Wilde Wasser" unterhalb einer Felswand tot aufgefunden.
 
Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten unternahm am 28. Juli 2020 alleine eine Wanderung in den Schladminger Tauern mit dem Ziel, den Gipfel des „Greifenberg“ zu besteigen. Nach dem Erreichen des Gipfels dürfte sich der 27-Jährige wieder auf den Weg zum Parkplatz gemacht haben, wo er sich mit einem Bekannten verabredet hatte. Nachdem der Wanderer jedoch bis zum Abend nicht am Parkplatz eingetroffen war, erstattete der Bekannte die Anzeige.
 
Nach einer Suchaktion der Bergrettung und der Alpinpolizei wurde der 27-Jährige gegen 00:30 Uhr im Bereich des „Alpinsteiges Höll – Wilde Wasser“ unterhalb einer Felswand tot aufgefunden.
 
 

Zweite Suchaktion bisher erfolglos

 
Auch im Möschitzgraben im Bezirk Murtal läuft derzeit eine weitere Suchaktion. Seit Dienstagabend wird in der Obersteiermark ein 83-Jähriger vermisst. Der Mann ging auf Schwammerlsuche und wird seither vermisst. Nachdem seine Tochter schließlich die Einsatzkräfte alarmierte, startete in der Nacht eine große Suchaktion. Sie blieb bisher aber erfolglos.
 
Der 83-jährige Schwammerlsucher hat eine Beinprothese und ist mit einem blau karierten Hemd, einer grauen Jogginghose und Bergschuhen bekleidet. Er führt einen grauen Rucksack mit sich.
 
Auch der Pkw, ein roter Peugeot 108 mit Murtaler Kennzeichen, konnte bislang noch nicht aufgefunden werden. Hinweise zum Aufenthalt des Abgängigen sind erbeten an die Polizeiinspektionen des Bezirkes Murtal oder an die Landesleitzentrale unter der Notrufnummer 133.
 
Weitere Infos folgen.
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