Feuer in NÖ breiten sich aus

Wälder brennen — kein Regen in Sicht

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Die Situation in den Wäldern wird immer prekärer – oft reicht nur ein Funke.

NÖ/Wien/Stmk. Seit Wochen herrscht in weiten Teilen Österreichs große Trockenheit. Grund dafür ist, dass sich über Europa ein Hochdruckgebiet aufgebaut hat, das Niederschläge quasi abprallen lässt. Da dadurch auch in den nächsten zwei Wochen weder Regen noch Schnee in Sicht sind, steigt die Gefahr von Waldbränden weiter massiv an.

Rauch. Noch Schlimmeres verhindert hat ein aufmerksamer Wanderer Montagnachmittag, als er vom Gaisberg nach Ramsau (Bez. Lilienfeld) blickte, Rauch im Wald bemerkte und sofort Alarm schlug.Vier Feuerwehren rückten mit 80 Mann unverzüglich in den Forst aus. „Es handelte sich um einen Bodenbrand. Vor allem Laub stand in Flammen“, sagte Feuerwehrsprecher Christian Teis.

Wind. Für Probleme sorgte der starke Wind, durch den sich das Feuer weiter auszubreiten drohte. Insgesamt waren etwa sechs Hektar Wald betroffen. Nach vier Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Feuerursache ist unbekannt. Vermutet wurde eine Selbstentzündung, etwa durch Glassplitter.

Zwei Hektar Föhrenwald standen in Flammen

Dienstag brach im Föhrenwald im Bez. Neunkirchen das nächste Feuer aus. Rund 2 Hektar Fläche wurden ein Raub der Flammen.
Aufgrund der Trockenheit wurden bereits in allen Bezirken in NÖ Waldbrandverordnungen erlassen. Für Rauchen und Entzünden von Feuer im Wald drohen Strafen bis zu 7.270 Euro oder vier Wochen Haft.

Wiesenbrand. Im Bezirk Murau (Stmk.) setzte ein durch heiße Asche ausgelöstes Feuer auf einer Wiese ein Wohnhaus und mehrere Holzstapel in Brand.
 

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