Köchert

Mitten in der City

Juwelier-Raub dauerte nur 30 Sekunden

Nach dem Coup in Ex­-K.-u.-k.- Goldschmiede ist die Jagd auf das Täter-Trio eröffnet. 

Wien. Höchstens 30 Sekunden hat der Raubüberfall Dienstag kurz vor Mittag auf den Promi-Juwelier A. E. Köchert am Neuen Markt, der weltberühmt für seine Sisi-Sterne ist, gedauert. Dafür dürfte sich der Coup der dunkel gekleideten Männer mit vorschriftsgemäß korrekt angelegten Corona-Masken so richtig ausgezahlt haben: Seit gestern sind ein paar der erbeuteten Preziosen, die die Gangster an sich gerafft haben, auf der Homepage des Bundeskriminalamtes zu sehen, wobei die wohl günstigsten Schmuckstücke, zwei Brillantohrringe „Snowflake“ von Van Cleef & Arpels, rund 15.000 Euro wert sind.

Abgebildet und somit von den Gangstern eingesackt wurden unter anderem auch eine Diamanten-Halskette, eine auffällige Brosche und weitere Ohrringe.

Wie ÖSTERREICH berichtete, waren zum Zeitpunkt des Überfalls drei Angestellte im Geschäft – zwei im Verkaufsraum, die aber so überrascht waren, dass sie nicht einmal angeben können, ob und womit die Verbrecher, die in einer Tour „down, down“ riefen, bewaffnet waren. Ein dritter Mitarbeiter war in einem Nebenraum und nur Ohrenzeuge. Die Überwachungsbilder zeigen nur drei x-beliebig aussehende Männer mit Mund-Nasen-Schutz. Alle Hoffnung bei der Aufklärung liegt bei ­anderen Juwelieren, die ­hoffentlich melden, wenn ­ihnen die heiße Ware angeboten wird.

(kor)

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