"Werde gegen Bescheid vorgehen"

KEIN Corona kostet Wiener Patient 700 €

Rettung
© Jeff Mangione
Absurder geht es nicht: Ein Wiener, der die Corona-Hotline anrief, doch dann kein Covid hatte, soll zahlen.
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Wien. Die Vorgeschichte: Wegen eines Druckgefühls in der Lunge und stechender Schmerzen rief Dominik B. Mitte Juli bei der Corona-Hotline 1450 an. „Ich hatte echt Angst, an Corona erkrankt zu sein“, sagt der Mittdreißiger zu ÖSTERREICH. Eine Mitarbeiterin der Hotline schickte ihm nach eigenen Angaben eine Ambulanz vorbei.

Die Sanitäter machten ein EKG und stellten fest, dass der Patient wohl einen heftigeren Infekt, aber kein Covid-19 hatte. Auf Empfehlung des Einsatzteams blieb Dominik B. zu Hause und kurierte sich aus. So weit, so gut (und fast schon vergessen). Jetzt, fast vier Monate später, flatterte eine Rechnung für den Rettungseinsatz bei B. ins Haus.

"Werde rechtlich gegen den Bescheid vorgehen"

Der Angestellte ist ­empört: „Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich 700 Euro für den Einsatz zahlen soll, obwohl ich nichts weiter getan habe, als die Anweisungen der Hotline-Mitarbeiterin und der Sanitäter zu befolgen. Dass die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen will, weil ich nicht ins Spital gefahren bin, kann ich nicht nachvollziehen.“ B. lässt sich das Ganze jedenfalls nicht gefallen: „Ich werde rechtlich gegen den Bescheid vorgehen.“

(lae)

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