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Warnung vor Stau-Chaos im Frühverkehr

Klima-Rebellen blockieren seit gestern Abend die Operngasse

Nach mehreren Störaktionen in der Stadt blockierten die Aktivisten der "Extinction Rebellion" erneut eine Straße: Seit gestern Abend ist die Operngasse mitten im Zentrum Wiens gesperrt.

Nach der Besetzung des Michaelerplatzes in der Wiener Innenstadt und der Blockade des Gürtels haben die Aktivisten am Donnerstagabend wieder zugeschlagen. Sie blockieren nun die Operngasse und sorgen erneut für ein Stau-Chaos. Dutzende Polizisten sind im Einsatz - in den Morgenstunden wird vor Stau gewarnt.

© oe24.TV

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Die Aktivisten platzierten Blumenkisten mitten auf der Fahrbahn. Einige ketteten sich daraufhin sogar daran an. Zudem wurden mehrere Transparente aufgestellt, sowie gemeinsam musiziert. Die Aktion fand dieses Mal unter dem Namen "Bienenwabe" statt. Hierfür wurden auch überdimensionale Waben auf der Straße aufgestellt und passend zum Thema wurde auch das Lied "Biene Maja" gespielt.

Dabei steht die große Wabe für die Forderung nach Bürgerräten - "für neue und gleichberechtige Strukturen in der politischen Entscheidungsfindung", wie es in der Aussendung heißt. "Ein Bürger*innenrat besteht aus zufällig gelosten Bürger*innen, welche beraten von Expert*innen, über ihr eigenes Schicksal auf Basis fundierten Wissens mitbestimmen können", so die Idee der Rebellen. Am 2. Oktober soll diese Vorstellung dann in die Praxis umgesetzt werden.

Laut Polizei sind  etwa 50 bis 60 Aktivisten beteiligt. Kurz nach 19.30 Uhr hieß es, man kläre die Lage ab. Konkrete Gegenmaßnahmen waren zunächst nicht geplant. Die Demonstranten stellten sogar Zelte auf.

© TZOE

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Die Aktivisten blockierten die Straße auch noch um 6:00 morgens.

© Privat

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