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Vizekanzler bei Oe24 im Interview

Kogler: "Rudi hatte Kreislauf-Probleme"

Gesundheitsminister Rudolf Anschober wurde in diesen ­Tagen erneut untersucht. 

Vizekanzler Werner Kogler sprach am Donnerstag auf oe24.TV über den Gesundheitszustand des Ministers.: Anschober habe Kreislauf-Probleme, er musste diese Woche zu einer neuerlichen Untersuchung ins Spital. Nächste Woche, so nimmt Kogler an, werde Anschober wieder im Amt sein.

Wie ÖSTERREICH berichtete, ist der Oberösterreicher aktuell seit Sommer 2020 zum dritten Mal erkrankt. Erst kürzlich musste Anschober ebenfalls mit Kreislaufproblemen untersucht werden. Dass er für ÖVP-Politiker tagelang nicht erreichbar war, sorgte damals für Ungemach.

Bis auf Weiteres weg. Laut Protokoll des Ministerrats gibt es allerdings noch keinen Termin für Anschobers Rückkehr. Zwar ließ sein Büro nach tagelangem Schweigen verlauten, Anschober werden "Anfang kommender Woche" wieder zurück sein. Doch das war verfrüht: Denn am Montag sollte er im "kleinen Untersuchungsausschuss" zur Maskenaffäre aussagen. Nur: Ausschussvorsitzende Nina Tomaselli (G) setzte die Fraktionen gestern Nachmittag in Kenntnis, dass Anschober auch für Montag entschuldigt sei, also nicht kommen wird. Seine Rückkehr ist ungewiss.

Burn-out. Anschobers Gesundheitszustand ist vor allem deshalb Thema, weil er vor acht Jahren eine Burnout-Erkrankung mit monatelanger Auszeit überstehen musste. Längst blühen erneut diesbezügliche Gerüchte - bisher von Anschober immer klar dementiert. Aktuell schweigt sein Büro aber zu seinem Gesundheitszustand beharrlich.

Wichtigster Minister. Tatsächlich absolviert Anschober in der Corona-Pandemie ein Marathonprogramm, das dazu geeignet ist, auch 60-Jährige ohne Vorerkrankung von den Beinen zu holen. Bisher waren aber Ablösegerüchte stets dementiert worden. (gü)  

 

Oe24.TV: Wie geht es Rudi Anschober?

Werner Kogler: Ich habe gerade gesmst und ich bin auch telefonisch mit ihm in Kontakt, er wird in den nächsten Tagen wieder da sein.

Oe24.TV: Also ist er nächste Woche wieder im Einsatz?

Kogler: Ja genau.

oe24.TV: Was hat er denn?

Kogler: Es hat nochmals eine Untersuchung im Krankenhaus gemacht. Er hatte Kreislaufprobleme – mehr will ich aber nicht dazu sagen.

oe24.TV: Viele fordern einen Lockdown in ganz Österreich? Wären Sie dafür?

Kogler: Die Überlegung gab es von Experten – die Entscheidung dann haben wir aber gemeinsam getroffen. Und die Regionalisierung funktioniert besser, als viele erwartet haben.

oe24.TV: Wann sehen Sie Licht am Ende des Tunnels?

Kogler: Zuerst müssen die Zahlen stabil bleiben bzw. nach unten gehen. Es ist in Wahrheit jeder ein Schurke, der da Prognosen macht. Wir peilen Öffnungsschritte vom späten Frühjahr bis in den Sommer hinein an. Es braucht aber klare Bedingungen dafür, etwa Testen oder auch Masken. 

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