Schon 15-Jährige auf der Intensivstation

Intensiv-Mediziner schlagen Alarm

Schon 15-Jährige auf der Intensivstation

Ein Teenager ist wegen Corona in Lebensgefahr, viele Patienten sind unter 30.

Wien. Immer stärker schlägt die vierte Welle durch. In den Spitälern wird es eng. 664 Patienten werden wegen Corona behandelt. Auf den Intensivstationen liegen 188 Erkrankte, die Zahl hat sich in 14 Tagen mehr als verdoppelt.

Eine neue Studie zeigt: Die Intensiv-Patienten werden immer jünger. Schockierend: In Oberösterreich ist ein 15-Jähriger in Lebensgefahr. In Wien sind vier schwer Erkrankte unter 30 Jahren. Zwei Drittel der Patienten sind unter 60 Jahren.

Die Intensivstationen vor Überlastung schützen, das hat oberste Priorität. Dafür hat die Regierung den Drei-Stufen-Plan ausgerufen (siehe links). Die Experten schlagen dennoch Alarm.

Bei Überlastung werden Herz-OPs verschoben

Limit. Walter Hasibeder, Präsident der Österreichischen Gesellschaft der Intensivmediziner, zu ÖSTERREICH: „Wenn mehr als 10 % der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt sind, dann werden wichtige Operationen verschoben – das kann durchaus auch eine Herz-OP sein.“ Ein Blick auf die aktuelle Lage: In Wien und Oberösterreich sind es bereits mehr.

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