Fiaker

Dieser Plan wird für Krach sorgen:

Tierschützerin: 'E-Fiaker statt echter Pferde'

Der österreichische Tierschutzverein will die Wiener Fiaker völlig abschaffen.

Während die Stadt pro Monat 250 Euro für das Futter der rund 300 Wiener Fiakerpferde bereitstellt, um sie vor dem Verhungern zu retten, wälzen die Tierschützer ganz andere Pläne: "Bis Ende 2021 soll kein Fiakerpferd mehr auf Wiens Straßen unterwegs sein", fordert Eva Malle, Geschäftsführerin des österreichischen Tierschutzvereins -sie fordert einen schrittweisen Umstieg auf Elektrofiaker, wie sie teilweise schon in Wien im Einsatz sind.

"Wann, wenn nicht jetzt, soll der Umstieg passieren? Es werden frühestens 2021 wieder Touristen in Wien sein. Diese Zeit soll man nützen, um das Leid der Fiakerpferde zu beenden. Schließlich steigt die Zahl der Tage mit über 30 Grad jährlich -und damit auch das Tierleid", so Malle.

Sie will statt der täglich im Einsatz befindlichen 50 Fuhrwerke ebenso viele E-Fiaker anschaffen.

Und was passiert mit den Pferden? "Sie sollen auf Gnadenhöfen oder in artgerechter Privathaltung untergebracht werden", verspricht Malle.

J. Galley



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