Der ÖFB-Gegner im Fokus

Yarmolenko & Co. unter der Lupe

Der ÖFB-Gegner im Fokus

Mit der Ukraine wartet auf die ÖFB-Elf im Endspiel um das Achtelfinale ein zäher Gegner: Wir nehmen die Top-Stars unter die Lupe

Unser Team startet mit breiter Brust in den EURO-Kracher gegen Ukraine. Die ÖFB-Elf darf sich jedoch auf einen zähen Fight gegen die hungrigen Ukrainer einstellen. Die Mannschaft von Teamchef und Stürmer-Legende Andriy Shevchenko verfügt im bevorzugten 4-3-3-System über eine explosive Offensive, welche die Gelb-Blauen durchaus lange im Turnier halten kann.

Bereits im EURO-Kracher gegen Niederlande, konnten die Ukrainer auf sich aufmerksam machen. Am Ende verlor man durchaus unglücklich mit 2:3, jedoch nicht ohne den Niederländern ein wahres Offensiv-Feuerwerk zu liefern. In der EM-Qualifikation beendeten Yarmolenko und Co. ihre Gruppe vor Portugal und Serbien. In der Nations League mussten die Schweiz und Spanien Niederlagen einstecken. Nun liegt es an uns, zumindest einen Punkt gegen die Ukraine mitzunehmen, um die Chance auf den Achtelfinal-Einzug am Leben zu halten.

Das Mannschaftsgefühl & das Kollektiv ist der große Star des ukrainischen Nationalteams, über genügend interessante Einzelspieler verfügen sie aber dennoch.

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Teamchef: Andriy Shevchenko

Die Fußball-Legende ist wohl der beste und bekannteste Spieler den die Ukraine jemals hervorgebracht hat. Der heute 44-jährige ehemalige Stürmer startete seine Karriere in der Jugend von Dynamo Kiev, ehe er nach seinem Wechsel zur AC Milan im Jahr 1999 zum Weltstar wurde. 2004 wurde Shevchenko mit dem "Ballon d’Or" für den besten Fußballer der Welt ausgezeichnet. Bis zu seinem Wechsel im Jahr 2006 zu Chelsea, der seiner Karriere einen irreversiblen Knick geben sollte, erzielte Shevchenko in 296 Spielen für Milan 173 Tore. 

In seiner ersten Trainerrolle zeigt sich Shevchenko von seiner besten Seite. Er hebt den ukrainischen Nationalfußball auf ein neues Level und verleiht seinem Team einen finalen Schliff. Mit seiner hungrigen Truppe will er nun bei der EURO Geschichte schreiben.

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Sturmspitze: Yaremchuk

Der 1,91 Meter große Angreifer verdient sein Geld in Belgien bei der KAA Gent und schoss Rapid zu Saisonbeginn aus der Champions-League-Qualifikation. 17 Liga Tore erzielte er in der belgischen Liga alleine in der vergangen Saison. In den bisherigen Gruppenspielen lies Yaremchuk schon aufblitzen, warum er unter besonderer Bewachung der ÖFB-Innenverteidigung stehen muss. Gegen die Niederlande gelangen je ein Tor und eine Vorlage, gegen Nordmazedonien ebenfalls ein Treffer. 

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Der Kapitän: Yarmolenko

Im Klub-Fußball am schwächeln, bei Ukraine dreht er richtig auf. Im Nationalteam läuft es 2021 richtig gut. In vier Spielen gelangen ihm vier Tore, bei der EURO erzielte er je ein Tor gegen die Niederlande und Nordmazedonien. Gegen das Gruppenschlusslicht gelang sogar ein Assist zum Tor von Yaremchuk. Dass Yarmolenko über große Qualität verfügt, werden auch dessen ehemalige Teamkollegen Marko Arnautovic und Aleksandar Dragovic wissen. Letzterer, wurde mit dem Stürmer-Star bereits zweimal ukrainischer Meister. 

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Der Allrounder: Oleksandr Zinchenko 

Der 24-Jährige Manchester City Spieler nimmt bei Ukraine die ehemalige Rolle von David Alaba ein. Während Zinchenko von Pep Guardiola auf seiner Stammposition in der Linksverteidigung aufgeboten wird, agiert Zinchenko im Nationalteam unter Andriy Shevchenko beinahe ausschließlich im zentralen Mittelfeld. Der 24-Jährige verfügt über ein hohes Maß an Spielübersicht und kann auf vielen Positionen glänzen. Ob im Spielaufbau als Dirigent oder als Raumbesetzer in der Defensive: Der 41-fache ukrainische Nationalspieler ist ein außergewöhnliches Talent, der es der Österreichischen Offensive sicher nicht leicht machen wird!