Ungarische Medien:

"Budapest darf nicht Wien werden"

Orbán-Medien berichten fast täglich über die Gewalt in Österreich. 
Bereits im Frühjahr des letzten Jahres beleidigte die Orbán-Regierung Wien. Die österreichische Hauptstadt sei schmutzig, unsicher und höchst kriminell, und das nur wegen der Zuwanderer. Das behauptete damals der ungarische Kanzleramtsminister Janos Lazar in einem Video, das im ungarischen Wahlkampf gepostet wurde.
Video zum Thema: Orban-Minister: Flüchtlinge machen Wien schlechter und schmutziger
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Jetzt berichten die regierungstreuen Medien erneut fast täglich über Wien. Auch dieses Mal geht es dabei vor allem um ein Thema: Migration und Kriminalität. Der Appell lautet dabei stets: Budapest darf nicht Wien werden. In den Berichten auf dem TV-Sender M1 kommen zahlreiche Ungarn zu Wort, die über die Veränderung in Wien sprechen.

 

"Nicht mehr sicher"


Erzsébet Knoll zeigt sich etwa schockiert. Sie würde sich wegen der zunehmenden Gewalt nicht mehr nachts auf die Straße trauen oder alleine Geld abheben. Sogar in ihrem eigenen Geschäft würde sich die gebürtige Ungarin unwohl fühlen, da „immer mehr arabische Männer“ kommen würden. Diese würden oftmals nicht bezahlen und seien äußerst aggressiv. 
 
Viktor Orbán geriet für seine Medien-Politik international unter Druck. Dem ungarischen Premier wird vorgeworfen, dass er die öffentlich-rechtlichen völlig umstrukturiert und eine regierungstreue Linie vorgibt.  

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