Nach Treffen mit Merkel: Chinesischer Bürgerrechtler vor Gericht

Deutsche Politik besorgt

Nach Treffen mit Merkel: Chinesischer Bürgerrechtler vor Gericht

Der bekannte chinesische Bürgerrechtsanwalt Jiang Tianyong ist wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" vor Gericht gestellt worden. Der Prozess begann am Dienstag vor dem Mittleren Volksgericht von Changsha in der zentralchinesischen Provinz Hunan.

Der 46-Jährige, den auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in Peking schon getroffen hatte, war im November nur gut drei Wochen nach einem Gespräch mit dem damaligen Wirtschafts- und heutigen deutschen Außenminister Sigmar Gabriel in Peking in den Händen der Staatsgewalt verschwunden. Die deutsche Regierung hatte sich besorgt gezeigt und die chinesische Seite um Aufklärung gebeten.

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