Kämpfe stoppten um 20.37 Uhr

Waffenruhe in Syrien beschlossen

Einigung bei Besuch von US-Vizepräsident Pence bei türkischem Präsidenten Erdogan.

Es war ein hartes Ringen. Gestern Nacht kam dann die Meldung, dass es einen Waffenstillstand in Nordsyrien geben wird. Die Türkei hat versprochen, alle Angriffe für 120 Stunden zu stoppen, erzählte der US-Vizepräsident Mike Pence nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Während dieser Waffenruhe kann die Kurden-Miliz YPG aus der Region abziehen. Sobald das beendet ist, könne der Militäreinsatz beendet werden, so die Einigung.

Die Türkei will eine „Sicherheitszone“ innerhalb eines 30 Kilometer breiten Streifens in Syrien errichten. Die Kurden-Miliz soll dauerhaft vertrieben werden.

Sanktionen. Sollte dieser Plan eingehalten werden und die Waffen auch wirklich schweigen, will US-Präsident Donald Trump die Sanktionen gegen die Türkei wieder aufheben.

„Terroristen“. Zuvor schien es so, als ob die Situation weiter eskalieren könnte. Trump drohte mit einer weiteren Verschärfung der Wirtschaftssanktionen. Erdogan ließ seinerseits wissen, dass er nicht an Verhandlungen denke und sicher keiner Waffenruhe zustimmen werde: „Die Türkei setzt sich nicht mit Terroristen an einen Tisch.“

Insgesamt sind seit Beginn der Angriffe in Nordsyrien 300.000 Menschen auf der Flucht.

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