Zwischenfall

Französische Atomrakete bei Test explodiert

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53 Tonnen schwere Interkontinental-Rakete vor der Bretagne gestartet.

Ein Test einer französischen Atomrakete des Typs M51 ist am Sonntag fehlgeschlagen. Die Interkontinentalrakete Marine sei bei einem Testflug über dem Atlantik zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium in Paris mit.

Die 53 Tonnen schwere, für bis zu sechs Atomsprengköpfe ausgelegte Rakete wurde vom atomgetriebenen U-Boot "Le Vigilant" aus vor der Küste der Bretagne gestartet. Sie habe wie bei Versuchen üblich keine Sprengköpfe getragen, hieß es. "Die Rakete wurde kurz nach dem Start über dem Meer in einem Gebiet zerstört, das wegen der Umstände für den See- und Luftverkehr gesperrt war", hieß es.

Augenzeugen berichteten Radio Bretagne, gegen 09.30 Uhr habe es einen gewaltigen Krach gegeben. "Ich habe weißen Rauch am Himmel gesehen und große Trümmerteile, die ins Meer fielen", sagte eine Zeugin. "Ich habe zuerst geglaubt, dass ein Flugzeug ins Meer stürzt." Das geschah unweit der Küste. Bretonische Friedensgruppen protestierten gegen den Raketentest und riefen für Montag zu einer Demonstration in Penmarc'h auf.

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