Auf den Färöer-Inseln

Hunderte Delfine in Fjord getrieben und abgeschlachtet

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Brutale Delfinjagd auf den Färöer-Inseln - das Blut der Tiere färbte die ganze Bucht rot. 

Auf den Färöer-Inseln sind laut Tierschützern dieses Jahr bereits 500 Delfine getötet worden. Allein bei den beiden jüngsten Treibjagden sind 266 und 180 Grindwale (ist eine Art der Delfine) getötet worden, so der Sprecher der Insel-Regierung.

Delfinjagd Färöer
© APA/AFP/SEA SHEPHERD UK/Handout
× Delfinjagd Färöer

Delfinjagd Färöer
© APA/AFP/SEA SHEPHERD UK/Handout
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Der Walfang geht auf den Färöer-Inseln bis zu den Wikingerzeiten zurück. Die Tiere werden von Schiffen und Booten in eine Bucht getrieben, dort geschlachtet und das Fleisch im Anschluss an die Teilnehmer verteilt. Hauptsächlich werden Grindwale erlegt, aber manchmal auch Weißseitendelfine.

 

Die Treibjagden sorgen immer wieder für heftige Kritik und bieten für Außenstehende einen dramatischen Anblick. Die Bewohner der Inseln sprechen von einer langen Tradition und werfen Kritikern vor, ihre Kultur zu missachten.

Delfinjagd Färöer
© APA/AFP/SEA SHEPHERD UK/Handout
× Delfinjagd Färöer

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Der Walfang ("Grindadráp") ist auf den zum dänischen Königreich gehörenden, aber weitgehend autonomen Inseln im Nordatlantik eine jahrhundertealte Tradition. Hauptsächlich werden Grindwale erlegt, manchmal aber auch Delfine. Färöischen Zählungen zufolge wurden 2020 insgesamt 576 Grindwale und 35 Weißseitendelfine getötet, Große Tümmler deutlich weniger.

 

   

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