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Lösch-Hubschrauber nicht erfolgreich

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Messwerte nicht verringert, teils sinken die Wasserpegel in den Reaktorblöcken.

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Der Einsatz der Löschhubschrauber beim havarierten Atomkraftwerk Fukushima eins hat offenbar kaum Erfolg gebracht. Nach Medienberichten haben sich die Messwerte bei dem AKW nicht verringert. Laut informierten Kreisen sind darüber hinaus die Wasserpegel in den Blöcken 1 und 2 weiter gesunken.

Neue Fotos der Zerstörung im AKW Fukushima

Berge aus Schutt und Asche: Mehrere Videos vom Überflug über das havarierte Atomkraftwerk Fukushima eins zeigen das erschreckende Ausmaß der Zerstörung.

Die Aufnahmen wurden von Bord eines Hubschraubers gemacht und am Donnerstag von der Zeitung "Asahi Shinbun" ins Internet gestellt.

Zu sehen sind die völlig zerstörten Reaktoren der Atomanlage. Von den Gebäuden sind nur noch Trümmer zu sehen.



Die Brennelemente ragten in der Früh etwa 1,80 bis zwei Meter aus dem Wasser, auch im Block 3. Das bedeutet, dass hier der Wasserstand praktisch unverändert blieb. Die Pegel sanken auch in den Reaktoren 5 und 6, allerdings waren hier die Brennelemente noch mit Wasser bedeckt.

Der Zustand der Blöcke 1, 3 und 4 dürfte demnach sehr schlecht sein, Reaktor 2 dürfte hingegen nur leicht beschädigt sein. In keinem der Blöcke gibt es derzeit eine Energieversorgung. Zu Block 2 wurde eine Stromleitung gelegt, aber es war Insidern zufolge unklar, ob die Leitungen und Aggregate noch funktionstüchtig sind.
 
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