Ministerpräsident versprach Transparenz

Japan

Ministerpräsident versprach Transparenz

Die internationale Gemeinschaft solle über Fukushima stets am Laufenden gehalten werden.

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat der EU Transparenz in der Atomkrise versprochen.

In einem Telefongespräch mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy habe er zugesagt, die internationale Gemeinschaft über die Entwicklung im beschädigten Kernkraftwerk Fukushima auf dem Laufenden zu halten, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am späten Dienstagabend (Ortszeit).

Van Rompuy hat "vollstes Vertrauen" in Krisenmanagement
Die japanischen Behörden waren wegen ihrer zurückhaltenden Informationspolitik nach der Erdbebenkatastrophe in den Medien in die Kritik geraten. Van Rompuy versprach Japan die volle Hilfe und Unterstützung der EU-Mitgliedsstaaten. Zudem drückte er seine "Bewunderung" für die Art und Weise aus, wie die Menschen in Japan zusammenarbeiteten, hieß es in einer Mitteilung der EU. Er habe "vollstes Vertrauen" in das Krisenmanagement der japanischen Regierung. Die schnelle Reaktion der Regierung habe "unzählige Leben" gerettet.

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