Mexikanischer Drogenboss an Corona gestorben

Im Gefängnis

Mexikanischer Drogenboss an Corona gestorben

Führungsmitglied von Kartell Las Zetas war zu 37 Jahren verurteilt. 

Ein inhaftierter mexikanischer Drogenboss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Moisés Escamilla May, einer der Chefs des gefürchteten Kartells Las Zetas, erlag im Krankenhaus der Lungenkrankheit Covid-19, wie am Montag aus der Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Jalisco verlautete. Der 45-Jährige war in der vergangenen Woche vom Gefängnis in das Hospital verlegt worden.
 
Escamilla - genannt El Gordo May (Der dicke May) - hatte mehr als zehn Jahre im Gefängnis verbracht. Er büßte eine 37-jährige Haftstrafe ab. Escamilla war unter anderem wegen der Enthauptung von zwölf Menschen im südmexikanischen Bundesstaat Yucatán verteilt worden. Die Zetas sind berüchtigt dafür, dass sie ihre Feinde köpfen und zerstückeln.
 
 Escamilla war im Jahr 2008 zusammen mit acht mutmaßlichen Komplizen in Cancún festgenommen worden. In der Urlaubsmetropole an der Karibik hatte er seine Operationsbasis.
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