US-Cops setzen Pfefferpray gegen Afroamerikanerin mit Kind ein

Empörung über Einsatz

US-Cops setzen Pfefferpray gegen Afroamerikanerin mit Kind ein

Erneuter Vorfall in Rochester im US-Bundesstaat New York sorgt für Empörung. 

In der Stadt Rochester im US-Bundesstaat New York sorgt erneut ein Fall von Polizeigewalt für Empörung. Eine am Freitag (Ortszeit) bekannt gewordene Videoaufnahme zeigt, wie Polizisten eine Afroamerikanerin mit einem Kind auf dem Arm auf den Boden drücken und mit Pfefferspray traktieren. Zuvor hatten die Polizisten die Frau an einer schneebedeckten Straße angehalten und beschuldigt, in einem nahegelegenen Geschäft etwas gestohlen zu haben.
 
 
Die Frau wies die Vorwürfe zurück und leerte ihre Tasche, um dies zu beweisen. Als die Polizisten sich weigern, sie gehen zu lassen, reißt sich die Frau mit ihrem dreijährigen Kind auf dem Arm los und versucht wegzulaufen. Die Polizisten holen sie ein und drücken sie zu Boden. Als sich die Frau aufrappelt und nach ihrer schreienden Tochter greifen will, sprühen die Polizisten ihr Pfefferspray ins Gesicht und reißen sie wieder zu Boden.
 
Nach einem Bericht einer Lokalzeitung wurde die Dreijährige bei dem Vorfall am 22. Februar nicht direkt von Pfefferspray getroffen. Die Polizei in Rochester hatte bereits Ende Jänner für Empörung gesorgt, als sie Pfefferspray gegen ein neunjähriges Mädchen einsetzte. Im September war dort der 41-jährige Afroamerikaner Daniel Prude von Polizisten lange auf den Boden gedrückt worden. Eine Woche später starb er.
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