Venedig sagt Kebab den Kampf an

Italien

Venedig sagt Kebab den Kampf an

Die italienische Stadt startet einen Feldzug gegen Kebab und Fast-Food-Restaurants.

Im Kampf um mehr Ordnung startet Venedig einen Feldzug gegen Kebab, Fast-Food-Restaurants und Pizzerien. Der Gemeinderat der Lagunenstadt hat ein Verbot für die Eröffnung neuer Lokale dieser Art erlassen.

Damit sollen der starken Liberalisierung bei Lokalneueröffnungen in den vergangenen Jahren Schranken gesetzt werden. Der Mitte-Rechts-Bürgermeister Luigi Brugnaro will unter anderem die Zahl der von asiatischen Migranten betriebenen Lebensmittelgeschäfte einschränken, die rund um die Uhr Alkohol verkaufen.

Venedig ist nicht die einzige italienische Stadt, die Fast Food zurückdrängt. Die toskanische Stadt Lucca hat die Eröffnung von Ethno-Lokalen im mittelalterlichen Zentrum untersagt, um "die gastronomische Tradition und die architektonischen Eigenschaften" des Stadtkerns zu bewahren. Auch Fast-Food-Lokale und Sexshops dürfen nicht mehr eröffnet werden. Florenz hat ebenfalls Schranken gegen die zunehmende Zahl von Kebab- und Fast-Food-Restaurants sowie von Geschäften mit billigen Souvenirs, Minimarkets und Internet-Points gesetzt.
 

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