Bürgermeister brutal niedergeschlagen

Wollte Flüchtlinge unterbringen

Bürgermeister brutal niedergeschlagen

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Weil er Flüchtlinge im Dorf unterbringen wollte, wurde der Politiker niedergeschlagen.

Die Flüchtlingskrise polarisiert die Bevölkerung wohl wie kein anderes Thema.  Dabei kommt es allerdings immer wieder auch zu körperlichen Auseinandersetzungen. Einen besonders brutalen Fall gab es nun in der deutschen Ortschaft Oersdorf.

Der Bürgermeister der schleswig-holsteinischen Gemeinde wollte Flüchtlinge in Oersdorf unterbringen. Die Empörung unter Teilen der Bürger war groß, am Donnerstagabend kam es dann zum Eklat. Ein Unbekannter schlug dem 61-jährigen Politiker vor einer Sitzung mit einem Prügel auf den Kopf. Bürgermeister Joachim Kebschull verlor das Bewusstsein und musste ins Krankenhaus gebracht werden,

Die Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem umstrittenen Vorhaben des Bürgermeisters. Bereits zuvor hatte der 61-Jährige einen Drohbrief mit dem Text: „„Wer nicht hören will, muss fühlen“ erhalten.

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