Brutaler Doppelmord
Nazi-Mörder bekommt in den USA Todesstrafe
Wade Wilson (30) erhielt die Todesstrafe für die brutalen Morde an Kristine Melton (†35) und Diane Ruiz (†43). Das Gericht sah in den Taten eine solche Brutalität, dass die Todesstrafe gerechtfertigt sei. Wilson hatte seine Opfer 2019 erwürgt und eine der Leichen danach mehrfach überfahren, sodass sie „wie Spaghetti aussah“. Seinem leiblichen Vater gestand er daraufhin die Tat, dieser alamierte sofort die Polizei.
Tausende Fanbriefe von Frauen
Die Tat löste Entsetzen aus und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Besonders bemerkenswert ist die große Zahl an Unterstützerbriefen, die Wilson trotz der Schwere seiner Verbrechen erhielt. Er erhielt tausende Briefe und Fotos von Frauen, viele mit anzüglichem Inhalt. Viele Fans forderten eine milde Strafe und führten auf seine schwierige Vergangenheit und mögliche psychische Erkrankungen hin.
Zahlreiche Kopfverletzungen und Drogenkonsum als Ursache
Neurologische Untersuchungen ergaben bei Wilson multiple Schädel-Hirn-Traumata durch Unfälle und Sportverletzungen. Zudem war der Frontallappen vergrößert. Die Verteidigung versuchte, damit mildernde Umstände darzustellen, konnte das Gericht jedoch nicht überzeugen.
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Todestrakt
Der Mörder mit dem „Fratzen-Gesicht“ wurde in Floridas Todestrakt „Union Correctional Institution“ versetzt. Mitunter warten Mörder bis zu 14 Jahren auf die Todesvollstreckung. In der Zeit sind sie bis zu 24 Stunden in ihrer Einzelzelle eingeschlossen, bekommen drei Mal am Tag Essen und dürfen nicht in die Gemeinschaftsräume. Wade Wilson zeigte bei der Urteilsverkündung kaum eine Regung.
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