Motiv unklar
Zwölf Tote bei Angriff auf Adventfeier in Mexiko
Rund ein Dutzend weitere wurden verletzt, als die Angreifer in der Ortschaft Salvatierra im Bundesstaat Guanajuato das Feuer auf die Feiernden eröffneten, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte.
Medienberichten zufolge wurde dort die sogenannten Posadas begangen, bei denen in der Vorweihnachtszeit die in der Bibel überlieferte Herbergssuche von Maria und Josef nachgestellt wird. Das Motiv für den Angriff war unklar. Guanajuato war zuletzt der Bundesstaat mit den meisten Tötungsdelikten in Mexiko. In der wichtigen Industrieregion im Zentrum des Landes stehen sich die Drogenkartelle Santa Rosa de Lima und Jalisco Nueva Generación gegenüber.
In Mexiko grassiert seit Jahren eine Welle der Gewalt. Im vergangenen Jahr kamen auf 126 Millionen Einwohner 31.936 Tötungsdelikte. Zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen kämpfen um die Kontrolle von Einflussgebieten und Schmuggelrouten. Oft unterhalten sie Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften. Die meisten Tötungsdelikte werden nie aufgeklärt.
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