Austria Kärnten erhielt keine Bundesliga-Lizenz

Am Tag des negativen Bescheids ging bei den Klagenfurtern aber auch eine positive Nachricht ein, die neue Hoffnung gibt. Die Landeshauptstadt beschloss am Freitag, dem Verein die benötigten 800.000 Euro zukommen zu lassen. Damit lebt die Chance, dass der Absteiger im Zuge des Protestverfahrens im zweiten Anlauf doch noch die Lizenz für die Erste Liga bekommt.

Dass das Lizenzierungsverfahren der tipp3-Bundesliga wie im Vorjahr mit einer Ausnahme, ebenfalls Austria Kärnten, ohne Auflagen auskam, wertete die zuständige Kommission, in der mit Rudolf Novotny auch ein Gewerkschaftsvertreter der Vereinigung des Fußballer (VdF) saß, als positives Zeichen. "Dies spricht für die Stabilität und Kontinuität in dieser Spielklasse", sagte am Freitag der Vorsitzende des Senates V, Rechtsanwalt Thomas Hofer-Zeni.

In der Ersten Liga kamen bei der Prüfung und Evaluierung durch den sechsköpfen Senat SCR Altach, Austria Lustenau und FC Gratkorn ohne Wenn und Aber durch. Finanzielle Auflagen bekamen Wacker Innsbruck, FC Admira, SKNV St. Pölten, Vienna und TSV Hartberg auferlegt.

Auf der Strecke blieben vorerst wie Austria Kärnten auch FC Lustenau und FC Dornbirn. Von den Aufstiegskandidaten wurde den Regionalligsten SV Horn, SC/ESV Parndorf, WSG Wattens, SV Grödig und St. Andrä die Lizenz erteilt, wobei etwaige Auflagen aber erst nach Feststehen des Aufstiegs kundgetan werden.

Gegen den Beschluss des Senats V kann bis Montag 10. Mai beim Protestkomitee Einspruch eingelegt werden. Das Gremium trifft dann innerhalb von fünf Tagen in zweiter und letzter Instanz eine Entscheidung.

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