Leekens wieder belgischer Teamchef

Sein neues Arbeitspapier soll bis 2012 datiert sein und verlängert werden können, sofern Leekens die Belgier zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine führt. In der Qualifikation trifft das Team auch auf Österreich.

Der 60-Jährige folgt dem Niederländer Advocaat nach, der zum Ärger des belgischen Fußballverbandes URBSFA fahnenflüchtig wurde, um ein lukrativeres Angebot als Nationaltrainer Russlands anzunehmen. Leekens war bisher Trainer des Erstligisten KV Kortrijk und hatte schon mitgeteilt, er werde künftig für Lokeren arbeiten.

Bei Verhandlungen mit Spitzen des belgischen Verbandes an einer Autobahnraststätte habe er seine Meinung geändert, berichtete die Zeitung "Le Soir". "Im Fußball soll man niemals irgendwelchen Schwüren glauben - schon gar nicht jenen des belgischen Fußballverbandes", kommentierte das Blatt die Verpflichtung des Mannes, gegen den es im Verband aus alten Zeiten noch viele Vorbehalte gebe.

Bisher ist noch unklar, wann Leekens tatsächlich als Nationaltrainer antritt: Es gebe noch Details zu klären, teilte der Verband mit. Der neue Teamchef, der unter anderem neun Jahre lang bei Brügge spielte, hatte während seiner ersten Amtszeit immerhin die Qualifikation der "Roten Teufel" für die WM 1998 geschafft.

In der Qualifikation zur Europameisterschaft treffen die "Roten Teufel" in ihrer Gruppe neben Österreich auf Deutschland, die Türkei, Kasachstan und Aserbaidschan.

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