Dienst macht Bankkonten überflüssig

"Nokia Money"

 

Dienst macht Bankkonten überflüssig

Nach dem eigenen Netbook und der kleineren Ausgabe des Business-Handys N97 wird Nokia im Rahmen der "Nokia World" eine weitere Innovation vorstellen. "Nokia Money" soll Bankkontos und -karten überflüssig machen und den Nutzern das Leben um einiges erleichtern. Vor allem sollen Menschen, welche kein Konto besitzen, mit Hilfe des Dienstes bargeldlose Zahlungen tätigen können.

Potenzial laut Nokia enorm
Aufgrund der Tatsache, dass es weltweit "nur" rund 1,2 Milliarden Bankkonten aber über vier Milliarden Handys gibt, glaubt der Hersteller an den Erfolg seines neuen Konzepts. Vor allem in Entwicklungsländern seien die Chancen für ein derartiges Bezahlsystem enorm. Der Dienst soll es seinen Nutzern ermöglichen, Finanztransaktionen oder die Bezahlung von Einkäufen nur mit Hilfe von Rufnummern durchzuführen. "Nokia Money" soll auch mit Handys anderer Hersteller funktionieren und mit anderen (ähnlichen) Bezahl-Diensten kooperieren.

Amerikanisches Start-Up Unternehmen als Partner
Mit Obopay holte sich Nokia ein junges, dynamisches Unternehmen mit ins Boot, mit dessen Hilfe der Dienst in naher Zukunft realisiert werden soll. Bereits im März hatte sich Nokia an dieser Firma, die in Amerika ein Handybezahlsystem aufgebaut hat, beteiligt. Um den Dienst in Amerika nutzen zu können, muss man sich einmalig (online) bei Obopay registrieren und Geld auf sein Obopay-"Konto" einzahlen. Danach kann man Bezahlungen mit dem Handy durchführen (Das Bezahlen von Parktickets mit dem Handy in Österreich funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip). Um bei Obopay Bezahlungen an andere Personen durchführen zu können, müssen auch diese ein Obopay Konto führen oder eröffnen.

In ausgewählten Ländern soll der Dienst, welcher laut Nokia komplexe Bezahlungen auf das simple Niveau einer SMS reduziert, Anfang 2010 starten.

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