1. Pokémon-Go-Spieler erreichte Höchst-Level

Dank Geheim-Trick

1. Pokémon-Go-Spieler erreichte Höchst-Level

Unglaublich aber wahr: Nur drei Wochen nach dem Pokémon-Go-Start hat ein Spieler nun das höchste Level erreicht. Um auf Level 40 zu kommen, musste "r4indr0pz" unglaubliche 20 Millionen Erfahrungspunkte sammeln. Wer sich mit dem Smartphone-Spiel etwas auskennt, weiß aber genau, dass das in so kurzer Zeit gar nicht funktionieren kann. Und tatsächlich ging bei dem rapiden Erklimmen des aktuellen Pokémon-Höchstlevels - Updates sollen in Zukunft weitere bringen - nicht alles mit rechten Dingen zu.

"Bot" sammelte Monster ein

Laut der Spieleplattform VG 24/7 hat der Pokémon-Go-Spieler, der sich auf Reddit „_problemz“ nennt, einen Trick angewandt, der nur durch eine Lücke von der Entwicklerfirma Niantic möglich war. Konkret hat "r4indr0pz" einen Bot eingesetzt, der für ihn auf Monsterjagd ging, ohne dass er selbst sein Zimmer verlassen musste. Pokémon Go kann man nämlich auch per Emulator auf einem Windows-Rechner zocken. Deshalb ist es möglich, einen virtuellen GPS-Empfänger zu programmieren, der dem Spiel vorgaukelt an einem bestimmten Ort zu sein. Dank einer Niamtic-Server-Lücke konnte der Spieler seinen Avatar sogar automatisiert steuern. Natürlich schickte "r4indr0pz" seine Spielfigur nur an Orte, an denen es viele Pokémons und Pokéstops gibt. Durchschnittlich spielte er durch diesen Trick rund 280.000 Erfahrungspunkte pro Stunde ein. Darüber hinaus verdoppelte er seinen gewonnen Punkte mittels 131 Glückseiern.

Auf Imgur veröffentlichte Fotos untermauern, wie beeindruckend eine Sammlung aussieht, wenn man Level 40 erreicht:

pokemon-level_40_story.jpg © _problemz / Reddit (c) _problemz / Reddit

Spieler will Bot wieder löschen

Gegenüber der Spieleplattform gab der Spieler an, dass er mit seiner Aktion nur ausprobieren wollte, wie weit man mit derartigen Tools kommen könne. Darüber hinaus versichere er, dass er mit seinem „Bot“-Avatar nie gegen andere Spieler in Arenen angetreten sei und diesen nun auch löschen werde. Alles andere wäre laut "r4indr0pz" gegenüber anderen Pokémon-Go-Spielern unfair. Die Screenshots verraten auch, dass er aus Deutschland stammt. Zumindest spielte er die deutsche Version und war im deutschen O2-Netz unterwegs.

Komplexer Vorgang

Glücklicherweise setzt die Programmierung eines solchen Bots ein großes technisches Verständnis voraus. Wäre das im Nu erledigt, würden wohl viel Pokémon-Go-Spieler auf ein solches Tool setzen. Doch dann würde der eigentliche Sinn des Spiels komplett unterwandert.

Video zum Thema So sind Pokemon-Spieler laut dem Internet
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