Gamer vernichten virtuelles Dänemark

Minecraft

Gamer vernichten virtuelles Dänemark

Spieler haben eine maßstabsgetreue Nachbildung des Staates Dänemark im Computerspiel Minecraft komplett zerstört. Simon Kokkendorf und Thorbjørn Nielsen hatten den Staat mit Hilfe von Kartendaten der dänischen Geodata Agency aus etwa vier Milliarden Blöcken nachgebaut.

US-Fahnen über Dänemark
Wegen der großen Datenmenge von über einem Terabyte war das Projekt auf mehreren Servern im Netz untergebracht und konnte dort von Spielern besucht werden - bis einige auf die Idee kamen, das Online-Dänemark mit virtuellem TNT in Schutt und Asche zu legen. Mittlerweile ist die Welt gänzlich zerstört und von riesengroßen US-Fahnen übersäht. "Sie müssen wohl Öl gefunden haben und sind deswegen dort einmarschiert", scherzen Nutzer auf Twitter über die virtuelle "US-Invasion".

Spieler nutzten TNT-Lücke
Da in der Minecraft-Community sogenanntes "Griefing" - also mutwilliges Zerstören von Bauwerken anderer - gang und gäbe ist, hatten Kokkendorf und Nielsen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und den Gebrauch von virtuellem Sprengstoff auf den Servern verboten. Was sie dabei allerdings vergessen hatten, war jenen Sprengstoff zu verbieten, der in "Minecarts" (Minenloren) gelagert ist und vom Spiel als ein eigenes Material gesehen wird.

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