Wer bei Google nach Bombe sucht, wird bespitzelt!

EU will spionieren

 

Wer bei Google nach Bombe sucht, wird bespitzelt!

Nach den undurchdachten Vorstößen in Richtung Online-Durchsuchung bekommt man in Brüssel offenbar eine regelrechte Überwachungswut. Die EU-Kommission möchte nun nämlich jeden überwachen, der bei Google und anderen Suchmaschinen "verdächtige" Wörter eingibt.

Was an sich schon sehr befremdlich wirkt, wird noch viel absurder, erfährt man erst die Auswahl der "verdächtigen" Wörter. Wer nach "Bombe", "Terror" oder "Völkermord" sucht, gerät ins Fadenkreuz der Ermittler! Das dürfte nur in den aller wenigsten Fällen Terroristen treffen, sondern sich wohl ausschließlich gegen interessierte Internet-User richten, die sich über diese Themen informieren möchten.

Massiver Widerstand
Kein Wunder, dass nach Bekanntwerden der Überwachungspläne nicht nur Datenschützer rebellieren - auch der EU-Abgeordnete Alexander Alvaro von der deutschen FDP, der die Kausa bekannt machte, kann nur mehr den Kopf schütteln. "Ein verrückter Plan, der die Einfallslosigkeit der Kommission offenbart. Wer im Internet nach solchen Begriffen sucht, ist doch noch lange kein Terrorist“, so Alvaro.

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