LG greift mit dem G7 ThinQ an

Smartphone-Flaggschiff

LG greift mit dem G7 ThinQ an

Mit dem V30 bzw. V30 Thinq hat LG derzeit ein hervorragendes Top-Smartphone im Programm. Dennoch ist jetzt auch die Zeit für ein neues Highend-Modell der beliebten G-Reihe gekommen. Hier wird das G6 ab Juni vom brandneuen G7 Thinq abgelöst. Im Namenszusatz ist bereits herauslesbar, dass LG bei seinem neuen Smartphone-Flaggschiff stark auf AI- bzw. KI-Features (künstliche Intelligenz) setzt. Darüber hinaus können sich aber auch die Hardware-Ausstattung und das Design sehen lassen.

lg-g7-thinq-960-off.jpg © LG

Ausstattung

Dreh- und Angelpunkt ist das 6,1 Zoll Display mit hervorragender Auflösung (3.120 x 1.440 PX) und 19,5:9 Format. Im oberen Bereich ist auch beim G7 Thinq der fast schon obligatorische Notch integriert. Die Display-Lücke lässt sich aber auch ausblenden. Als Prozessor dient Qualcomms Snapdragon 845, der auf 4 GB RAM zugreifen kann. Der interne Speicher liegt bei 64 GB und ist per microSD-Karte erweiterbar. Je nach Markt wird es auch ein Variante mit 128 GB und 6 GB RAM geben. Die Akkukapazität von „nur“ 3.000mAh fällt im Vergleich zu den Konkurrenzgeräten etwas ab. Das muss aber nicht heißen, dass das G7 Thinq kein Langläufer ist. Im Test werden wir das genau überprüfen. Eine Schnellladefunktion via USB-C ist jedenfalls mit an Bord. Dank IP68-Zertifizierung ist das Smartphone auch wasserfest und gegen Staub geschützt. Features wie LTE, WLAN ac, Bluetooth 5.0, NFC, Fingerabdrucksensor und A-GPS runden die Ausstattung ab. Ein besonderes Lob gebührt noch dem 3,5 mm-Anschluss für herkömmliche Kopfhörer.

Kamera und  Sound

Bei der Kameraausstattung lässt LG ebenfalls nichts anbrennen. Auf der Rückseite ist eine Dual-Hauptkamera mit an Bord, die mit 2 x 16 MP auflöst. Die Blenden f/1.9 (Weitwinkel 107 Grad) und f/1.6 (Normalwinkel 71 Grad) klingen ebenfalls vielversprechend. Gleiches gilt für den schnellen Autofocus, die optische Bildstabilisierung, den hellen Blitz und die Möglichkeit, Videos in 4K-Qualität aufzunehmen. Für Selfie-Fans und Videotelefonierer gibt es eine Frontkamera mit 8 MP. Für ein ordentliches Sound-Erlebnis sollen ein 32 Bit HiFi Quad DAC und ein Boombox-Lautsprecher sorgen.

Software

Als Betriebssystem ist Android 8 „Oreo“ vorinstalliert. Darüber hinaus gibt es eine hauseigene Benutzeroberfläche und einen eigenen Button für den Google Assistant. Natürlich muss auch noch auf die bereits erwähnten AI-Features (ThinQ) eingegangen werden. Beim G7 Thinq soll die künstliche Intelligenz vor allem für hervorragende Fotos sorgen. So verfügt die Dual-Hauptkamera über 19 Modi und wählt blitzschnell automatisch jene Einstellungen aus, die für das aktuelle Motiv am besten passen. Das soll vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen für hervorragende Fotos sorgen. Zudem ist auch Google Lens mit an Bord. Die intelligente Funktion ist im Google Assistant und in Google Photos integriert. Sie erkennt Objekte und Text und bietet den Nutzern u.a. weiterführende Informationen an. Nimmt man beispielsweise den Eiffelturm ins Visier, wird angezeigt, wie hoch er ist, wann er erbaut wurde, etc.

Verfügbarkeit und Preis

LG bringt das 53,2 x 71,9 x 7,9 mm große und 163 Gramm schwere G7 Thinq in den Farben New Aurora Black und New Platinum Grey ab Juni 2018 zum Preis von 849 Euro in den Handel. Dort trifft es dann u.a. auf das Huawei P20 Pro, das Galaxy S9/S9+, das Nokia 8 Sirocco oder das Sony XZ2.

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