Erni Mangold: Wunder der ewigen Jugend

Kammerspiele: "Harold und Maude"

Erni Mangold: Wunder der ewigen Jugend

Als Erni Mangold vor sechs Jahren in der Josefstadt den bösen Geist Lumpazivagabundus in Nestroys Zauberposse spielte, erschien die 84-jährige mit Glatze, nackten Beinen und einem beachtlichen Rückendekolleté, wofür sie Szenenapplaus erhielt.

Glanzrolle

Am 26. Jänner, einen Tag vor Mozart, feierte die wunderbare Volksschauspielerin in den Kammerspielen der Josefstadt als ­anarchistische Alte in Harold und Maude, Colin Higgins’ Lovestory einer Greisin und eines Jünglings, ihren 90. Geburtstag. Die aufsässig-liebevolle Maude, die den empfindsamen, von Selbstmordfantasien getriebenen Außenseiter Harold – Meo Wulf ist Erni Mangolds kongenialer Partner – ins Leben schubst, ist für die Österreichische Kammerschauspielerin, die in den 1950er-Jahren bei Gustaf Gründgens in Hamburg Karriere gemacht hatte, eine Glanzrolle.

Nach der Vorstellung wurde sie vom Publikum, das für sie Happy Birthday sang, mit Standing Ovations gefeiert. Josefstadt-Prinzipal Herbert Föttinger hielt eine launige Laudatio, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny überreichte der Jubilarin den Goldenen Rathausmann. Ad multos annos!

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