Grand Prix-Sieg für Pfarrer – geklaut?

Wirbel

© ORF/Ali Schafler

Grand Prix-Sieg für Pfarrer – geklaut?

War das reiner Zufall des Herrn? Nach Pfarrer Franz Breis (41) überraschendem Sieg bei der Vorausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik (Finale am 29. August in München) herrscht dicke Luft in der Schlager-Szene. Sein Song Das Leben, produziert von Starkomponist Walter Wessely (Text von Herbert Hirschler), schlägt hohe Wellen. Mit 24 Prozent der Stimmen holte Pfarrer Brei den Sieg, der Gottesmann im Schlagerhimmel stahl in seinem Talar allen die Show.

Hinter den Kulissen wird jetzt allerdings heftig getuschelt
Insider wollen wissen, dass die göttliche Ballade keineswegs eine neue Eingebung ist. Bei näherem Hinhören gäbe es Parallelen zu Michael Jacksons Will you be there aus dem Film Free Willy, so Experten. Produzent Wessely, der schon mit Stars wie Hansi Hinterseer oder Andy Borg zusammengearbeitet hat und bereits mit sieben goldenen und einer Platinschallplatte ausgezeichnet wurde, war auf ÖSTERREICH-Anfrage gestern nicht erreichbar. Fakt ist: Komponisten müssen vor jeder Freigabe eines neuen Werks ein Schriftstück unterzeichnen, dass es sich dabei um ein komplett neues Musikstück handelt.

Pfarrer Brei, der sich nicht auf eine große Gesangskarriere konzentrieren will, ist wieder ganz im Dienste seiner Schäfchen im Pfarrverband Hatzendorf. Der gebürtige Feldkirchner erfreut sich daheim großer Beliebtheit. Sein Credo: „Wir Priester müssen versuchen, in der jetzigen Zeit zu leben, die Menschen zu verstehen, wie es ihnen in der Gegenwart geht“, so Brei.

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