150. Nestroy Todestag

Lumpazivagabundus in der Josefstadt

Lumpazivagabundus in der Josefstadt
© Astrid Knie

Vor der Aufführung hält Präsident der Akademie der Darstellenden Künste Rede.
OE24 auf Google bevorzugen

Heuer jährt sich der Todestag von Johann Nestroy zum 150. Mal. Konkreter gesagt, verstarb der Wiener Dramatiker am 25. Mai 1862 in Graz. Diesen Gedenktag nimmt nun das Theater in der Josefstadt zum Anlass, den großen heimischen Schriftsteller zu ehren. Niemand geringerer als er österreichische Theaterdramaturg, Theaterregisseur und Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste Hermann Beil hat sich für den 25. Mai in der Josefstadt angesagt um vor der Theateraufführung des „Lumpazivagabundus“ eine Lobrede auf den Verstorbenen zu halten.

Lobrede von Hermann Beil
Direkt vor der Aufführung des „Lumpazivagabundus“ wird Beil seine Worte an das Publikum ichten und Nestroy wieder in die Gedanken der Theater-Besucher rufen. Sein kurzes in etwa 30 Minuten dauerndes Referat trägt den Titel „Johann Nepomuk Nestroy – Der Genius der Gemeinheit oder Österreichs größter Philosoph“. Gestartet wird der Kurzvortag um 19:30 Uhr im Theater in der Josefstadt. Im Anschluss wird Nestroy weiter mit einem seiner größten Bühnenerfolge, dem Lumpazivagabundus, geehrt.

Hochkarätige Besetzung
Am 11. April 1833 wurde die Zauberposse „Der böse Geist des Lumpazivagabundus“ oder „Das liederliche Kleeblatt, wie das Stück auch noch heißt, zum ersten Mal in Wien uraufgeführt. 150 Jahre nach Nestroys Tod findet das Werk immer noch großen Zuspruch bei den Theaterbesuchern. In die Rolle des Geistes Lupazivagabundus schlüpft am 25. Mai die Volksschauspielerin Erni Mangold. In der Rolle des Zwirn ist Florian Teichtmeister zu sehen und Rafael Schuchter gibt den Leim.

Info
Alle Informationen rund um das Gedenkreferat zu Nestroys 150. Todestages von Hermann Beil sowie zur „Lumpazivagabundus“ Vorstellung erhalten Sie unter www.josefstadt.org.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden