Philharmoniker, Garanca & Netrebko

55. Opernball

Philharmoniker, Garanca & Netrebko

Am 3. März verwandelt sich die Wiener Staatsoper – durch aufwendiges Blumendekor in einen Roséton getaucht – in den schönsten Ballsaal des Landes. Ein prunkvoller Rahmen für den 55. Opernball, der mehr bieten soll als „Bunga Bunga“, worauf Desirée Treichl-Stürgkh bei ihrer Präsentation dringend Wert legte.

Gleich zwei prominente „Novizen“ werden neben den 160 österreichischen Jungdamen und Herren – darunter Udo Jürgens’ Tochter Gloria – ihr Debüt feiern: ­Direktor Dominique Meyer und ORF-Star Mirjam Weichselbraun.

An der Seite von Ballveteran Alfons Haider („mein 15. Opernball“) startet sie, wie Klaus Eberhartinger und Kati Bellowitsch, die Mission Opernball. „Wir sind gut aufeinander abgestimmt – das klappt bestimmt!“, so die attraktive Tirolerin, die in einem weißen Traum von Dolce & Gabbana in der Mittelloge durch den Abend führen wird.

Allen Grund zur Freude haben auch Ballorganisatorin Treichl-Stürgkh und Generalsekretärin Eva Dintsis: „Es wird ein Ball sein, der sich auf die Kunst konzentriert. Dass die Philharmoniker zum ersten Mal auf dem Opernball spielen, ist alleine schon eine kleine Sensation!“

Auch die Gästeliste liest sich wie das Who’s who der Kulturszene. Ihr Kommen für den 3. März haben versprochen: die Star-Sopranistinnen Anna Netrebko, Elina Garanca (sie singt zwei Arien) und Daniela Fally, Weltpianist Rudolf Buchbinder, Mörbisch-Zampano Harald Serafin, ­Mimin Sunnyi Melles.

Norman Schenz
 

Dominique Meyer: „Ich werde sicher nicht tanzen“

ÖSTERREICH: Ihr erster Opernball. Wie geht es Ihnen damit?
Dominique Meyer: Sehr gut, vor allem weil wir mit Frau Treichl und Frau Dintsis so gut harmonieren. Außerdem ist der Dreijahresvertrag mit dem ORF auch in trockenen Tüchern – das hat mich sehr gefreut. Aber nervös bin ich nicht.

ÖSTERREICH: War Ihnen der Rummel bewusst?
Meyer: Ja, denn der Opernball ist bekannterweise ein Treff von Granden aus allen Branchen. Hinzu kommt, dass auch Künstler wie die Philharmoniker unter der Leitung von Franz Welser-Möst oder Elina Garanca das Programm komplett machen werden.

ÖSTERREICH: Werden Sie auch ein Tänzchen wagen?
Meyer: (lacht) Ich kann Ihnen sagen, dass ich das nicht machen werde.

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