Markus Rogan als Pokerface in Vegas Markus Rogan als Pokerface in Vegas

Viva Las Vegas

© TZ Oesterreich Hochmuth Georg

 

Markus Rogan als Pokerface in Vegas

Die Szene mutet irgendwie schräg an. Im weißen T-Shirt, Badeschlapfen und kurzer Short sitzt Markus Rogan (28) in einem provisorischen TV-Studio in einem Kasino in Las Vegas. Und philosophiert – nachzusehen auf Youtube – über seine neue Leidenschaft: Pokern. „Am Pokertisch – wie auch im Schwimmbecken – hast du zu Beginn eine gewisse Anspannung. Dann verfolgt dich ein extrem starker Motivationsdrang. Schließlich tritt das unglaubliche Glücksgefühl ein, wobei hier eine furchtbare Nähe zur Möglichkeit einer Niederlage besteht.“

Aber keine Sorge: Rogan hat seine Schwimm-Karriere nicht beendet, sondern versuchte nur beim Everest Poker-Turnier Geld für seine Äthiopien-Charity Tesfaye zu gewinnen.

Sause statt Training
Dafür schickte er einen Profi ins Rennen, der beim Charity-Turnier Ante up for Africa gegen Stars wie Matt Damon antrat. Das Startgeld von 5.000 Dollar zahlte er aus eigener Tasche – und verlor. „Ich wollte damit einen Wassertank und Drucker für die Schule in Äthiopien kaufen. Auch eine PR-Kampagne in Österreich war geplant, aber dafür ist jetzt kein Geld da ...“

Nach dem Wochenende in der Wüste kehrte er wieder nach Kalifornien zurück, um sich auf die Europameisterschaften vorzubereiten. „Am Ende ist beim Pokern immer ein bisschen Glück dabei. Da verlasse ich mich lieber aufs Training.“

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