30. Juni 2009 09:45
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Der King of Pop ist nicht mehr, Michael Jacksons mysteriöser Tod mit 50 gibt
immer mehr Rätsel auf. Dafür gelangen jetzt aber auch zunehmend bis dato
unbekannte Details aus seinem Leben ans Licht der Öffentlichkeit. Viele
davon betreffen Michael Jacksons drei Kinder, Prince (12), Paris (11) und
Prince Michael Jackson II. (7) alias Blanket. So meldet sich jetzt erstmals
die leibliche Mutter von Prince und Paris – das dritte Kind stammt von einer
unbekannten Leihmutter – Debbie Rowe (50) zu Wort. Gegenüber der
Brit-Gazette News of the World bricht die ehemalige Empfangsdame
einer Klinik für Hauterkrankungen erstmals ihr Schweigen und lässt gleich zu
Beginn die Bombe platzen: „Es waren gar nicht Michaels Spermien“, behauptet
Rowe, „ein anonymer Samenspender ist in Wirklichkeit der Vater der Kids!“
Der Mann soll von Michael Jackson persönlich ausgewählt worden sein.
Lieber Tiere als Kinder
Leiblich oder nicht – die Kinder kannten
nur Jackson als ihren Daddy. Was aus den drei jetzt wird, bleibt offen.
Debbie Rowe jedenfalls will, entgegen anderer Medien-Behauptungen, von ihnen
nichts wissen. „Ich war nie eine gute Mutter, habe mich Paris und Prince nie
verbunden gefühlt. Ich möchte diese Kinder nicht in meinem Leben haben.
Meine Kinder sind meine Tiere!“
Nanny oder Granny?
Die leibliche Mutter von Prince und Paris
fällt demnach komplett aus. Was den Sorgerechtsstreit um die Kids allerdings
erst so richtig eröffnet. Zu den neuen, erbittertsten Kontrahentinnen
avancieren jetzt Grace Rwaramba (42), die langjährige, aus Ruanda stammende
Nanny der Kids, und Michaels betagte Mutter Katherine (80). Ein Freund
enthüllt: „Katherine will die Kinder, aber Michael hat immer gesagt, dass
Grace sie haben soll, falls ihm etwas zustößt. Die Kids lieben sie. Könnten
sie wählen, würden sie Grace nehmen!“ Tatsächlich hatte die langjährige
Nanny in den letzten zehn Jahren die Mutterrolle übernommen, kümmerte sich
nicht nur vorbildlich um die Kids, sondern auch um den vom Leben
gezeichneten Vater. Die Nanny ortet hinter dem plötzlichen Interesse an den
Kindern reine Geldgier und enthüllte erschütternde Details: „Ich war in
London, als mich die Nachricht von Michaels Tod ereilte, wollte gerade nach
L.A. fliegen, um die Kids zu trösten, da wurde ich von Katherine angerufen:
,Ich bin gerade im Haus', sagte sie. ,Wo hat Michael sein Geld versteckt?' –
Er war erst ein paar Stunden tot und schon wollte sie wissen, wo er sein
Geld hat!“
Auch weitere Details zu Michaels Vaterrolle lässt Rwaramba, die sich in den
kommenden Tagen als Zeugin für die Polizei bereithalten muss, aus dem Sack:
„Die Kinder hatten ein kühles, distanziertes Verhältnis zu ihrem
exzentrischen Vater. Wenn Michael ins Zimmer kam, erstarrten sie. Und sie
hassten ihre Masken. Ich ebenfalls. Ich habe sie oft absichtlich vergessen –
Michael war darüber immer wütend. Das Schockierendste: Die Kinder hatten
nicht einmal einen Lehrer!“ Das Rennen um die Kids zwischen Nanny und Granny
scheint jedenfalls eröffnet. Eine(n) große(n) Unbekannte(n) gibt es da
allerdings auch noch: Den leiblichen Vater der Kinder! Durchaus möglich,
dass der anonyme Samenspender jetzt auf die Anonymität pfeift, die Kids für
sich reklamiert. Perfekter könnte dann das Chaos nicht sein...
Debbie Rowe: "Ich war nie eine gute Mutter"
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Sie will erst gar nicht das Sorgerecht für ihre Kinder und behauptet
jetzt, dass der leibliche Vater von Prince und Paris nicht Michael
Jackson sondern ein anonymer Samenspender war. Debbie Rowe im
aufsehenerregenden Interview...
Wie lernten Sie Michael kennen? Debbie Rowe:
Er war frisch geschieden, erzählte mir, dass seine erste Frau, Lisa
Marie Presley, ihm keine Kinder schenken wollte. Ich sagte zu ihm: Ich
kann deine Babys kriegen. Ich habe ihm meinen Bauch geschenkt, ließ
mich von einem anonymen Samenspender künstlich befruchten und bekam
dafür bezahlt.
Wie ging es weiter? Rowe: Michael hat eine
Hochzeit arrangiert, wir sollten nach außen hin heile Familie spielen.
In Wahrheit haben wir aber nie wie ein echtes Ehepaar zusammengelebt,
hatten auch nie Sex. Er wollte auch nie mit mir zusammenleben. Es war
immer so: Er hatte sein Haus, ich meines!
Wann kam das endgültige Aus? Rowe: Ich
hatte Probleme bei der Geburt des zweiten Kindes, Michael wusste, dass
ich kein drittes Kind bekommen könnte. Er hat mir daraufhin die Kinder
genommen, mich abgefunden. Und wollte nur noch, dass ich meinen Mund
halte!
Wollen Sie die Kids? Rowe: Definitiv nicht.
Ich war nie eine gute Mutter, da war nie ein Band zwischen mir und den
Kids. Ich weiß, ich werde sie nie wiedersehen. Ich möchte sie
überhaupt nicht in meinem Leben haben. Meine Tiere sind jetzt meine
Kinder...
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