Richard Lugner im Aschenbecher-Krieg mit Behörden

Streit um seine City

© Philipp Enders

Richard Lugner im Aschenbecher-Krieg mit Behörden

Richard Lugner ist im Aschenbecher-Krieg mit den Behörden. "Das Gesundheitsamt will, dass ich sämtliche Aschenbecher aus der Lugner City entferne. Die Feuerwehr meint aber, dass die Leute dann die Zigaretten in die Mistkübel werfen und mir die Hütte abbrennt", gab sich "Mörtel" am Montag zerknirscht. Soweit will es Lugner auf keinen Fall kommen lassen: "Ich lasse sie drinnen".

Hohe Strafen
Eigentlich ist Lugner dazu verpflichtet, den Geschäftsbereich einer "City" rauchfrei zu halten. "Wie bitte soll das gehen? Ich habe 30.000 Besucher am Tag. Ich kann ja nicht wie ein Polizist herumlaufen und den Leuten die Zigaretten aus dem Mund nehmen", ärgerte sich "Mörtel". Doch seine Weigerung könnte ihm teuer zu stehen kommen. Wenn sich ein Besucher bzw. Angestellter nicht an die Bestimmungen hält, droht Lugner nach eigenen Angaben eine Strafe von 1.000 Euro, dem Übeltäter 100 Euro.

Seitens der Behörde wurde er zusätzlich aufgefordert, Angestellte, die sich nicht an das Rauchverbot halten, anzuzeigen. "Bitte, wo sind wir denn? Ich zeige doch nicht meine eigenen Angestellten an", echauffierte sich Lugner. Für den Baumeister wäre das Problem viel leichter zu lösen: "Sollen sie einfach aufhören, Zigaretten zu verkaufen. Dann hätte sich das erledigt".

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