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Rapper Mos Def aus Gericht  geworfen

Wegen Turban

Rapper Mos Def aus Gericht geworfen

Der in Südafrika wegen Verstoßes gegen die Einwanderungsgesetze angeklagte US-Rapper Mos Def ist am Dienstag vor Gericht erschienen - und hat gleich wieder Ärger bekommen. Der 42-Jährige wurde des Gebäudes verwiesen, weil er sich weigerte, seinen Turban abzunehmen. Nach dem Zwischenfall kehrte Mos Def mit einem locker um den Kopf gewickelten Tuch zurück.

Festnahme
Mos Def, der mit bürgerlichem Namen Dante Terrel Smith heißt, ist wegen Verstoßes gegen die Einwanderungsgesetze angeklagt. Den Behörden zufolge hatte der Hip-Hop-Musiker Südafrika im November mit einem gültigen US-Pass und einem bis Februar gültigen Touristenvisum betreten.

Als er im Jänner von Südafrika nach Äthiopien reisen wollte, legte er am Flughafen von Kapstadt einen illegalen "Weltbürgerpass" vor und wurde festgenommen. Der "Weltbürgerpass" wird von der "Weltregierung der Weltbürger" ausgegeben, die 1953 vom US-Friedensaktivisten Garry Davis gegründet wurde.

Abgelaufenes Visum
Die südafrikanische Staatsanwaltschaft wirft Mos Def vor, eine falsche Identität benutzt zu haben. Zudem soll er seiner Familie einen illegalen Aufenthalt in Südafrika ermöglicht haben. Die Visa seiner Angehörigen - seiner Mutter, seiner Frau und seiner vier Kinder - waren im April 2014 abgelaufen. Die Behörden gehen davon aus, dass Mos Def seit mehreren Jahren in Kapstadt lebt. Gegen seine Angehörigen laufen getrennte Verfahren. Die Anhörung wurde am Dienstag auf den 24. März vertagt. Mos Def bleibt gegen Kaution auf freiem Fuß.

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