11. Juli 2009 22:32
Michael Jackson hatte zum Zeitpunkt seines Todes am 25. Juni einen
mörderischen Cocktail aus dem Schmerzmittel Demerol und dem
Heroin-Ersatzstoff Methadon im Körper. Dies hätten die Tests jetzt eindeutig
gezeigt, meldete am Samstag die britische Sun. Die Zeitung erklärte, den
neuen Obduktionsbericht zu besitzen. Bisher wurde ein unbestimmtes
„Herzversagen“ als Todesursache geführt.
Jacksons Ärzte mauern weiter
Welche Ärzte dem King of Pop
diese Drogen verschrieben, ist nach wie vor unklar, erklärte die
Staatsanwaltschaft in Los Angeles. Zwei seiner engsten Freunde und
medizinische Betreuer, Dr. Conrad Murray und Dr. Arnold Klein, verweigerten
am Samstag jedenfalls die Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Ärzte werden
beschuldigt, ihre medizinischen Unterlagen über Jackson „nicht vollständig“
übergeben zu haben.
Jackson war eindeutig drogensüchtig
Zudem erklärte ein
Freund der Familie Jackson, die Menge der Drogen hätte jeden normalen
Menschen sofort getötet. Jackson sei die starken Medikamente aber schon über
Jahre hinweg gewöhnt gewesen, sein Körper hätte nicht sofort und eben erst
am 25. Juni reagiert. Weiter sagte der Freund: „Michael Jackson war eine
wandelnde Apotheke, als er starb. Er hatte nie eine Chance.“
Bei einer Durchsuchung im Haus von Jackson wurden mehrere starke
Beruhigungs- und Schlafmittel gefunden. Darunter die süchtig machenden und
streng verschreibungspflichtigen Medikamente Demerol, Xanax und Diprivin,
das bei uns unter dem Namen Disoprivanim erhältlich ist. Diese Droge wird
gespritzt und wird meist zur Ruhigstellung geistig verwirrter Personen
verwendet.
Bill Bratton, der Polizeichef von Los Angeles, schloss einen Mord nicht aus.
Auch Vater Joe Jackson verkündete öffentlich: „Ich glaube, es war Mord.“ Es
sei für Michael kein Problem gewesen, einen neuen Arzt zu finden, wenn er
mit einem alten unzufrieden war, erzählt ein Freund des Popstars. „Die
rotierten förmlich, rein und raus. Sie genossen es. Die Leute sollten
wissen, dass sie Michael Jacksons Ärzte waren.“
Jackson war völlig orientierungslos
Vier Ärzte, alle enge
Freunde von Jackson, müssen sich nun vor den Behörden verantworten. Neben
Murray und Klein stehen mit Allan Metzger und Alex Farshchian zwei weitere
Starärzte aus Hollywood unter Verdacht.
Jacksons Chauffeur erzählte, der King of Pop habe in den letzten Monaten vor
seinem Tod mehrmals die Woche Dr. Klein besucht und dort drei bis vier
Stunden verbracht. Zudem, so der Fahrer, sei Jackson oft orientierungslos
und verstört aus der Praxis des Arztes herausgekommen.