Diese Lebensmittel sind gefährlich

Muskat, Zimt und Co.

Diese Lebensmittel sind gefährlich

Zimt, Muskat und Cashews können Ihre Gesundheit gefährden - die Menge macht's! Viele Lebensmittel enthalten von Natur aus Giftstoffe, die bei falscher Zubereitung oder in größeren Mengen gesundheitsschädigend sein können. Zu viel Zimt kann beispielsweise zu Übelkeit führen und bereits 4 Gramm Muskatnuss reichen aus, um bewusstlos zu werden. Hier ist Vorsicht geboten!

Diashow Diese Lebensmittel können gefährlich werden

Muskat

Muskatnüsse enthalten den gefährlichen Stoff Myristicin - dieser kann Halluzinationen auslösen. Für Kinder sind 2 Muskatnüsse bereits gefährlich.


Der beste Schutz: Nur als Gewürzprise verwenden.

Zimt

Zimt enthält Cumarin und kann bei empfindlichen Menschen schnell zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit führen. Bei übermäßigem Verzehr kann Cumarin sogar die Leber schädigen.



Der beste Schutz: Verwenden Sie bei der Weihnachtsbäckerei den teuren Ceylon-Zimt. Dieser enthält deutlich weniger Cumarin.

Rohe Eier

In rohen Eiern lauern Salmonellen.


Der beste Schutz: Eier kühl und nicht zu lange lagern und bei der Zubereitung über 75 Grad erhitzen.

Kartoffeln

Kartoffeln enthalten Solanin, ein Alkaloid, das ein Brennen im Hals, Übelkeit sowie Schweißausbrüche und Atemnot verursachen kann. Der Giftstoff wird bei falscher Lagerung verstärkt gebildet.


Der beste Schutz: Kartoffeln immer kühl und dunkel lagern.

Bohnen

Rohe Bohnen enthalten den Giftstoff Phasin, der zu Erbrechen, Durchfall und sogar zum Tod führen kann. Der Stoff wird beim Kochen zerstört.


Bester Schutz: Bohnen mindestens zehn Minuten lang gar kochen.

Tomaten

Grüne Tomaten enthalten das Alkaloid Solanin, das zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen kann.



Der beste Schutz: Nur reife Tomaten essen.

Rhabarber

Rhabarber enthält Oxalsäure, die im Übermaß zu Nierensteinen führen kann. Je reifer und je grüner die Stängel, desto höher der Gehalt an Oxalsäure.


Bester Schutz: Nur im Frühsommer verzehren.

Honig

In Honig können Bakterien enthalten sein, die ein für Babys tödliches Gift produzieren.



Bester Schutz: Honig ist im ersten Lebensjahr absolut tabu.

Muscheln

Fast alle Muschelarten können Nervengifte enthalten, die schwere Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen hervorrufen können.


Der beste Schutz: Frische Muscheln nicht in der Haupt-Algenzeit (Mai bis August) verzehren. Beim Kochen darauf achten, dass die rohen Muscheln geschlossen sind. Nach dem Kochen müssen Sie sich alleine öffnen.

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Erst durch Kochen genießbar
Nicht immer sind unbehandelte Lebensmittel auch gesund. Ein Großteil der Lebensmittelvergiftungen wird durch rohe oder ungenügend erhitzte Lebensmittel ausgelöst. So werden zum Beispiel Bohnen, Kartoffeln oder auch Getreide erst durch das Kochen oder Mahlen genießbar.

Grüne Bohnen
In rohen Bohnen steckt ein giftiger Eiweißstoff, der zu Erbrechen, Bauchschmerzen und im Extremfall sogar zum Tod führen kann. Bohnen, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sollten vor dem Verzehr stets gekocht werden.

Muskatnuss
Die Menge macht's! Eine Prise Muskatnuss als Gewürz schadet nicht, wer jedoch gleich mehrere Muskatnüsse verzehrt riskiert ernsthafte Gesundheitsschäden. Für Kinder kann der Verzehr von 2 Muskatnüssen bereits tödlich sein. In der küchenüblichen Menge ist das Gewürz jedoch völlig harmlos.

Zimt
Sie lieben Zimtsterne? Übertreiben Sie nicht! Das Gewürz enthält nämlich Cumarin, das unter anderem Namen auch als Rattengift verwendet wird und bei empfindlichen Menschen schnell zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit führen kann. Bei übermäßigem Verzehr kann sogar die Leber geschädigt werden.

Bittermandeln und Cashew-Kerne
Neben süßen Mandeln, die roh gegessen werden, gibt es auch Bittermandeln, die zum Verzehr nicht geeignet sind. Sie enthalten Amygdalin, welches während des Verdauungsprozesses hochgiftige Blausäure abspaltet. Wird die Bittermandel gekocht und im Gebäck verarbeitet, verflüchtigt sich die hitzeempfindliche Blausäure auf eine unbedenkliche Menge. Auch Cashew-Kerne sollten niemals roh geknabbert werden. Sie enthalten ein Harz, das Hautallergien auslösen kann. Die als Knabbereien angebotenen Cashew-Kerne sind unbedenklich, da die Kerne zuvor gedünstet wurden.

Rhabarber und rote Beete
Rhabarber und rote Beere enthalten Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss Nierensteine verursachen kann Rhabarber sollte frisch nur im Frühsommer gegessen werden. Ab Juli nimmt die Konzentration der schädlichen Säure zu.

Fleisch und Fisch
Auch der Verzehr roher Tierprodukte birgt Gefahren, da sich im Fleisch, Fisch und in Eiern schnell Bakterien vermehren können. Salmonelleninfektionen zählen zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen. Auch hier gilt: Immer gut erhitzen!

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