Auch die AUA hat zehn Stück des Crash-Fliegers

Keine Ausmusterung

Auch die AUA hat zehn Stück des Crash-Fliegers

Die Unglücksmaschine „Dash 8 Q 400“ gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Vor allem mit den Triebwerken gab es in der Vergangenheit mehrere Zwischenfälle. Der Hersteller Bombardier selbst erließ im September 2007 ein Startverbot für Flugzeuge dieses Typs mit mehr als 10.000 Landungen. Zuvor hatte es binnen einer Woche zwei Bruchlandungen und zwei Notlandungen bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS gegeben. Nach einer weiteren Panne kurz danach zog SAS die Maschinen ganz aus dem Verkehr.

AUA ist zufrieden
Zehn Stück des Dash sind für die Tyrolean-Flotte der AUA auch im Himmel über Österreich unterwegs. Kurz- und Mittelstrecken wie von Wien nach Innsbruck, Prag oder Nizza werden angeflogen. Dass aufgrund des Unglücks in den USA die Flotte eingestellt wird, kommt für die AUA derzeit nicht in Frage. „Wir haben in den letzten Jahren mit der Dash 145.000 Flüge durchgeführt – ohne Probleme. Wir sind sehr happy mit dem Flugzeug“, erklärt AUA-Sprecher Michael Braun. Er räumt aber ein, dass es in der Vergangenheit bereits zu Problemen gekommen sei. Allerdings zu keinen schwerwiegenden: „Wir hatten nie Verletzte oder Tote.“ Dass SAS das Modell nach den Bruchlandungen nicht mehr verwendete, liege nicht am Flugzeug selbst, so Braun: „Das lag an Wartungsfehlern.“ Die Wartung der AUA-Maschinen in Tirol sei aber so gut, dass sogar Aufträge für andere Airlines übernommen würden.

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