Flüchtlingskrise: 5 Prozent bleiben

Rekord an Asylanträgen

Flüchtlingskrise: 5 Prozent bleiben

Erst war es Nickelsdorf, jetzt ist Spielfeld das Tor für abertausende Flüchtlinge nach Österreich. 370.000 sind in den letzten zwei Monaten eingetroffen. Aber nur fünf Prozent wollten hierbleiben. Nach 9.031 Asylanträgen im September waren es im Oktober Rohdaten des Innenministeriums zufolge 10.000 – erneut ein Rekordwert. Zuletzt stellte das Innenministerium sogar einen „deutlichen Anstieg“ der Asylanträge fest. „500 und mehr“ sind es zurzeit täglich.

Merkel will bei Krisengipfel die Bayern besänftigen
Die anderen Flüchtlinge werden nach Deutschland gebracht. Am Freitag waren es 9.327. Heute lädt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zum Flüchtlingsgipfel in Berlin. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ist dabei. Er hatte mit „Notmaßnahmen“ gedroht.

Solidarität. Im Vorfeld forderten CDU- und SPD-Politiker aber konstruktive Lösungen. Österreich erntete Verständnis: „Österreich behält auch viele Flüchtlinge, das darf nicht übersehen werden“, sagte etwa Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen.

Spielfeld: Demonstration trotz gespannter Situation
An der Grenze in Spielfeld bleibt die Lage gespannt. Über 6.000 Menschen warten in Slowenien auf die Weiterreise nach Österreich. Gestern verschärfte zusätzlich eine Anti-Asyl-Demo die Lage: Rund 500 marschierten mit Österreich-Fahnen und regierungskritischen Parolen auf. Nicht zur Freude der Einsatzkräfte: „Natürlich ist es nicht ideal, wenn wir uns auch darum kümmern müssen“, murrte die Polizei.

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