Langes Wochenende bringt Reisewelle

Staus

Langes Wochenende bringt Reisewelle

Die erste Reisewelle ist am Donnerstag zu erwarten. Viele Österreicher werden das verlängerte Wochenende zu einem Ausflug ins Grüne oder ins benachbarte Ausland nutzen. "Staus auf den Stadtausfahrten sind programmiert", teilte der ÖAMTC mit. Ein ähnliches Bild wird sich Donnerstagnachmittag laut ARBÖ auch den Autofahrern im Großraum Graz vor dem Plabutschtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) und dem Abschnitt zwischen Knoten Graz/Ost und Knoten Graz/West bieten. Die Mühlkreisautobahn (A7) und die Westautobahn (A1) zwischen dem Knoten Haid und Asten im Großraum Linz gilt am Donnerstag ebenfalls als sehr staugefährdet.

Ausflugsverkehr am Nationalfeiertag
Für den Nationalfeiertag am Freitag erwartet der ÖAMTC lebhaften Ausflugsverkehr. An den Grenzübergängen mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn muss mit Verzögerungen gerechnet werden. In Wien wird die Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres auf dem Heldenplatz Tausende Besucher anlocken.

Herbstferien in Bayern
Die zweite Reisewelle wird Samstag einsetzen. Im flächenmäßig größten deutschen Bundesland - Bayern - und im benachbarten Baden-Württemberg beginnen einwöchige Herbstferien. Viele Urlauber könnten die Möglichkeit des ersten Winterurlaubs in die bereits offenen Skigebieten nutzen. "Autofahrer sollten vor dem Nordportal des Tauerntunnels auf der A10 ab den Vormittagsstunden mit erheblichen Verzögerungen rechen", so die Autofahrerclubs.

Skirennen in Sölden
Der Rang als "Top-Staustrecke" könnte der Tauernautobahn allerdings von der Inntaltautobahn (A12) abgelaufen werden. Auf der A12 kommen zu den deutschen Urlaubern auch noch tausende Skisport-Fans, die sich den Auftakt der Ski-Weltcups am Gletscher in Sölden nicht entgehen lassen werden. Daher rechnen die Verkehrsexperten des ARBÖ vor allem vor der Ausfahrt Ötztal mit zum Teil kilometerlangen Staus in beiden Richtungen.

Nächste Seite: Winter so früh wie nie

So früh wie seit Jahren nicht hat sich in den vergangenen Tagen eine dicke Schneedecke vor allem über die höheren Lagen des Landes ausgebreitet. „Das kommt nicht jedes Jahr vor, das ist schon außergewöhnlich“, sagt Helmut Derka von der statistischen Abteilung der Hohen Warte in Wien.

Hier geht's zum aktuellen Wetter

Zwar habe es so früh so viel Schnee auch schon vor dreißig Jahren gegeben, „aber heute hat das ganz andere Auswirkungen“, so Derka in Anspielung auf das Chaos auf den Straßen und den Jubel der Tourismusorte.

Skiorte fit für Saisonbeginn
Tatsächlich machen sich die Wintersportorte schon jetzt fit für den Ansturm zu Saisonbeginn. Bei bis zu einem Meter Schnee auch in niedriger gelegenen Gebieten wird jetzt auf den Pisten daran gearbeitet, das weiße Gold bis zum Saisonbeginn zu konservieren.

Noch 15 Zentimeter Neuschnee
Im Mostviertel in Niederösterreich fielen in der Nacht noch bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Doch bereits am Mittwoch nachmittag stieg die Schneefallgrenze auf 1.500 Meter, so dass nur noch höhere Lagen mit Schnee rechnen müssen.

Donnerstag noch wechselhaft
Am Donnerstag ist vor allem im Westen- und Südwesten mit einigen sonnigen Phasen zu rechnen, die Temperaturen liegen tagsüber zwischen sieben und 14 Grad. Schneefall wird es nur mehr oberhalb von 1.400 Metern geben. Im restlichen Österreich bleibt es bewölkt, Niederschläge sind zwischendurch immer wieder möglich, vor allem am Nachmittag kann es aber auflockern. Die Frühtemperaturen liegen zwischen null und neun Grad. "Das sind durchaus Werte, die der Jahreszeit entsprechen", teilte der Fachmann von der Hohen Warte in Wien mit.

18 Grad am Samstag
Warm mit Temperaturen bis zu 18 Grad wird es am Freitag. Die warme Luft bringt vor allem vom Salzkammergut weiter östliche bis ins Mostviertel Tauwetter. Kühler bleibt es im Süden, dort muss man auch am Freitag noch mit Regen rechnen. Endgültig vorbei mit dem Winter wird es am Samstag sein. Die Schneefallgrenze steigt auf über 2.000 Meter Seehöhe, die Temperaturen liegen tagsüber zwischen elf und 18 Grad.

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