Doku-Zitate

"Man hört im Dunkeln nur das Blut rauschen"

Natascha über ihre Gefangenschaft im Verlies:
"Wie es einem eben dabei ergeht, wenn man konstant im Dunkeln lebt. Man sieht nichts, man hört nur, man hört das eigene Blut rauschen, man spürt die Enge und die Kälte, man denkt die ganze Zeit nach."

Natascha über Fluchtgedanken im Verlies:
"...allein schon dieser schwere Betonklotz. Aus dem kann man ja gar nicht ausbrechen, der ist viel zu schwer für mich. Also wenn ihm was passiert wäre, wäre ich niemals dort rausgekommen."

"Ich wäre ein paar Mal fast gestorben, vor Hunger oder vor Kreislaufschwäche. Und dann hat er mich halt wieder aufgepäppelt, was halt auch nicht lustig war."

Natascha über den 23. 8. 2007, den Tag ihrer Flucht:
"Es ist übrigens ein irrsinnig ungutes Gefühl, wenn man immer hoffen muss, dass er ja nicht stirbt, damit man nicht verrottet, nie wieder gefunden wird. Auf der anderen Seite betet man, dass ihm irgendetwas Schreckliches passiert, damit das Ganze ein Ende findet. An dem Tag habe ich mir gedacht, es muss jetzt sofort ein Ende geben. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken und eine Qual ohne Ende."

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